TIERSCHUTZVEREIN: Über 80 Tierschutzfälle wurden gemeldet

Um der hohen Zahl von Meldungen zu Tierschutzfällen gerecht zu werden, hat der Tierschutzverein die Meldestelle neu organisiert.

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Dieser in Bürglen gefundene Kater ist eines der Tiere, die nach Ablauf der Wartefrist ein neues Zuhause suchen. (Bild pd)

Dieser in Bürglen gefundene Kater ist eines der Tiere, die nach Ablauf der Wartefrist ein neues Zuhause suchen. (Bild pd)

«Auch in diesem Jahr gab es wieder viele traurige Tierschicksale zu beklagen», bedauerte Hans Murer, Präsident des Tierschutzvereins Uri, an der 43. Generalversammlung vom 14. März. Der Tierschutzverein ist auf die Meldung solcher Fälle angewiesen, damit er eingreifen kann. Um noch besser erreichbar zu sein, hat er nun die Meldestelle neu organisiert und ist unter der Nummer 078 903 13 31 von Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr und von 15 bis 17 Uhr erreichbar. In dringenden Fällen kann auch die Polizei benachrichtigt werden.

92 Tiere in Obhut gegeben
Über 80 Meldungen zu Tierschutzfällen wurden im letzten Jahr bearbeitet. Insgesamt setzte der Vorstand gut 115 Stunden dafür ein; dazu kommen die täglichen Stunden der direkten Betreuung der dem Verein übergebenen Tiere. Dies waren im letzten Jahr 13 Hunde, 70 Katzen und neun Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel und Igel). Die Katzenstation in Bürglen und die Hundestation in Silenen werden von Tierpflegerinnen geführt, und auch die Nagetiere und die Bewohner der Vogelstation sind in guten Händen. Damit die Kosten für diese Betreuung gesichert sind, ist der Tierschutzverein auf die Unterstützung von Mitgliedern und Spendern angewiesen.

Karin Wipf

HINWEIS
Eine Mitgliedschaft im Tierschutzverein kostet 30 Franken. Informationen gibt es unter www.tierschutzverein-uri.ch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.