TIP: Gassenarbeiter sollen Vandalen zähmen

Die Urner Gemeinden haben genug von Vandalen. Jetzt sollen zwei Gassenarbeiter helfen, dass sich Jugendliche anständig benehmen.

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Ein Mitarbeiter der Luzern SIP sucht das Gespräch mit einem Jugendlichen. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Ein Mitarbeiter der Luzern SIP sucht das Gespräch mit einem Jugendlichen. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Beschädigtes Eigentum, Abfallberge, Nachtruhestörungen und betrunkene Jugendliche: In den Urner Gemeinden werden Vandalenakte zunehmend zum Problem. «Gewissen Jungen fehlen Respekt und Anstand im öffentlichen Raum. Wir sind nicht bereit, dieses Verhalten noch länger hinzunehmen», sagt Altdorfs Gemeindepräsidentin Barbara Bär. Im Urner Hauptort kämpfen die Behörden seit einigen Jahren gegen die nächtlichen Unruhestifter. Sie fordern fehlbare Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern zu Gesprächen auf. Und an den Wochenende haben sie verstärkt Überwachungspatrouillen eingesetzt. «Doch das reicht nicht aus», sagt Bär.

Sozialpädagogische Mitarbeiter
Altdorf und dreizehn weitere Urner Gemeinden setzen nun deshalb auf das Projekt TIP (Toleranz Intervention Prävention). Als Vorbild dient das Stadtluzerner Modell SIP, das den Urner Verhätnissen angepasst wurde.

Und so funktioniert TIP: Zwei Gassenarbeiter mit einer sozialen Ausbildung werden vor allem nachts unterwegs sein, Konflikte unter Jugendlichen schlichten, auf Regeln hinweisen und Hilfe anbieten. Sie sollen die Arbeit der Polizei und der Wachleute mit sozialpädagogischen Methoden ergänzen.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.