TIP: Mauro Kuny: «Ihr müsst uns du sagen»

Sie vermitteln zwischen besorgten Behörden, wütenden Anwohnern und rebellierenden Jugendlichen: die Leute vom TIP-Team.

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Prävention vor Ort: Simone Mettler und Mauro Kuny im Gespräch mit Jugendlichen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Prävention vor Ort: Simone Mettler und Mauro Kuny im Gespräch mit Jugendlichen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Simone Mettler (29) und Mauro Kuny (26) sind für das TIP-Projekt unterwegs, das im Kanton Uri vor einer Woche lanciert worden ist. TIP steht für Toleranz, Intervention, Prävention. Die beiden Jugendarbeiter aus dem Kanton Schwyz müssen sich im Urnerland zuerst einarbeiten. «Am Anfang müssen wir jetzt das Vertrauen der Jugendlichen gewinnen», erklärt Simone Mettler.

Und auch ihre eigene Rolle müssen sie in den nächsten Wochen noch finden. Ihre Arbeit in der Schnittstelle zwischen besorgten Behörden, verärgerten Anwohnern und rebellierenden Jugendlichen ist keine einfache. Mettler und Kuny müssen Diskussionen versachlichen, bei Streitigkeiten vermitteln, Vorschläge aufzeigen und aufnehmen. Und das alles, ohne dabei parteiisch zu werden. «Wir sehen uns als Anwälte des öffentlichen Raums», sagt Simone Mettler. «Wir wollen die jungen Leute nicht wegschicken. Aber wir wollen ihnen klar machen, dass öffentliche Plätze von allen genutzt werden und dass deshalb gewisse Regeln eingehalten werden müssen.»

Phioipp Arnols

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».