TÖFFSAISON: Die Töfffahrer werden immer älter

Jährlich verunglücken in der Schweiz hunderte Motorradfahrer. Doch die «wilden» Zeiten sind vorbei. Das Durchschnittsalter in der Töffgilde ist immer höher.

Drucken
Teilen
Töfffahrer am Klausen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Töfffahrer am Klausen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Töffsaison ist noch jung. Erst zwei der fünf Urner Alpenpässe haben die Wintersperre aufgehoben: der Klausen und der Oberalp.

«Dieses Jahr kurvten erst vereinzelt Töfffahrer auf die Pässe», sagt Polizeisprecher Karl Egli. Die eigentliche Töffsaison beginnt Ende Juni und dauert bis im September. Während dieser Zeit passieren immer wieder Motorradunfälle. Laut Beratungsstelle für Unfallverhütung verletzen sich in der Schweiz jährlich 1500 Motorradfahrer schwer, knapp 100 sterben. Diese Zahlen sind seit zehn Jahren stabil. In den Achtziger- und Neunzigerjahren waren sie aber viel höher. Karl Egli hat einige Erklärungen, warum es nicht mehr so viele Unfälle gibt. Einer davon: «Das Durchschnittsalter der Motorradfahrer wird immer höher.» Er könnte sich vorstellen, dass Rentner verantwortungsvoller fahren als «junge Wilde».

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ihrer Zentralschweiz am Sonntag.