TOURISMUS: Die Gotthard-Region rüstet sich für Zukunft

Seit diesem Sommer präsentieren die Regionen ein gemeinsames Angebot. Der Start verlief harzig. Doch damit hat man gerechnet.

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Touristen fahren mit der Furka-Dampfbahn vom Urserntal ins Obergoms. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Touristen fahren mit der Furka-Dampfbahn vom Urserntal ins Obergoms. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Am Montag treffen sich Politiker und Tourismusfachleute zur ersten Gotthardkonferenz. Dabei wird darüber diskutiert, wie vier Gotthard-Kantone Uri, Wallis, Tessin und Graubünden miteinander zusammenarbeiten können. Mit kantonsübergreifende Projekte soll der Tourismus in den Gotthardregionen Ursern, Goms, Surselva und Leventina vorangetrieben werden.

Rund ums Wasser
Doch es gibt bereits solche regionenübergreifende Angebote: Seit diesem Sommer bietet Andermatt Gotthard-Tourismus auf seiner Homepage sogenannte «Wasserpauschalen» an. Der Name verrät es: Es handelt sich dabei um Pauschal-Angebot rund ums Thema Wasser: Im Preis inbegriffen sind beispielsweise Eintritte in Wellnesbäder, Fahrten mit Dampfbahnen und Schiffen, Reisen zu Gletscher, Flussschluchten oder Stauseen.

Das Angebot ist entweder drei oder sieben Tage gültig und umfasst Übernachtungen, Verpflegung und Transfers mit einigen Verkehrsmitteln der Region.

«Wasserpauschalen» ist ein erstes konkretes Produkt von San Gottardo. Aufgebaut wurde das Projekt in diesem Frühjahr. «Die Zusammenarbeit lief erfreulich gut», sagt Philippe Sproll, Geschäftsleiter von Andermatt Gotthard Tourismus und Beteiligter am Projekt San Gottardo. Relativ schnell habe man in allen Gegenden passende Tourismusanbieter gefunden. «Alle stehen hinter dieser Form der Kooperation in der Gotthardregion», stellt Sproll fest.

Geringes Interesse
Bloss: Die Nachfragen nach den Wasserpauschalen noch äusserst bescheiden. Doch deswegen macht man sich keine Sorgen: «Bei den ?Wasserpauschalen? handelt es sich um einen Probelauf. Wir haben das Projekt erst sehr kurzfristig Anfangs Juni aufgeschaltet. Durch dieses konkrete Projekt wollten wir primär die Motivation der Tourismuspartner verstärken», so Sproll.

Philipp Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.