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TOURISMUS: Kein Kantonsgeld für geplante Seilbahn von Göschenen auf den Gütsch

In Uri soll die geplante Seilbahn von Göschenen auf den Gütsch ob Andermatt ohne staatliche Zuschüsse des Kantons auskommen. Dieser Meinung ist der Regierungsrat. Die öffentliche Hand biete aus Norden bereits Verbindungen über Strasse und Bahn ins Urserntal.
Die Talstation ist mit einer Unterführung direkt mit dem Bahnhof Andermatt verbunden. (Bild: Visualisierung PD)

Die Talstation ist mit einer Unterführung direkt mit dem Bahnhof Andermatt verbunden. (Bild: Visualisierung PD)

Neben der Strasse und der Matterhorn-Gotthard-Bahn durch die Schöllenenschlucht eine zusätzliche permanente öV-Erschliessung über die geplante Seilbahn lehnt der Regierungsrat ab, wie er in einer am Freitag publizierten Antwort auf eine Interpellation von Landrätin Frieda Steffen (CVP) festhält. Diese erkundigte sich nach Subventionsmöglichkeiten für das Seilbahnprojekt.

Der Regierungsrat macht grundsätzliche Überlegungen für seine Haltung geltend. Dazu zählen etwas das Kosten-Nutzen-Verhältnis, der Parallelverkehr, die Konformität zum Verkehrsgesetz und zu Bundesvorschriften sowie die Mitfinanzierungsverpflichtung für die Gemeinden im Urserntal.

Unterstützungsmöglichkeiten für die Seilbahn sieht die Regierung allenfalls lediglich für die Bewältigung von Ausnahmesituationen, in denen etwa die Strassen- und Bahnverbindungen unterbrochen wären. Diese müssten aber erst geprüft werden.

Die neue, geplante Seilbahn ist Teil der Erweiterung des Skigebietes Andermatt-Sedrun. Die Touristen könnten mit ihr direkt von Göschenen aus ins Grosskigebiet des ägyptischen Investors Samih Sawiris gelangen. Eine Fahrt durch die Schöllenenschlucht per Auto oder Zug würde für die Wintersportgäste entfallen.

Das Bundesamt für Verkehr erteilte im Mai 2014 die Konzession für den Neubau der Seilbahn, nicht aber die technische Bewilligung für den von der Andermatt-Sedrun-Sportbahnen AG geplanten Anlagetyp. Das Unternehmen prüft laut Regierung derzeit einen neuen Seilbahntyp, der den Rahmenbedingungen betreffend Naturgefahren, topografischen Begebenheiten und Vorgaben der Rettung Rechnung tragen soll.

Bergstation der neuen 8er-Gondelbahn Andermatt-Gütsch. (Bild: Visualisierung PD)
Talstation Andermatt (Bild: Visualisierung PD)
Die Talstation ist mit einer Unterführung direkt mit dem Bahnhof Andermatt verbunden. (Bild: Visualisierung PD)
Die Skipiste vom Nätschen wird direkt zur Talstation führen. (Bild: Visualisierung PD)
Talstation Andermatt, im Hintergrund der Nätschen. (Bild: Visualisierung PD)
Zwischenstation Nätschen mit dem Gondelpark (Bild: Visualisierung PD)
Zwischenstation Nätschen (Bild: PD)
Silvio Schmid (CEO Andermatt-Sedrun Sport AG), Franz-Xaver Simmen (CEO Andermatt Swiss Alps AG), Botschafter Bernhard Russi, Regierungsrätin Heidi Zgraggen und Gesamtprojektleiter Peter Furger beim Spatenstich. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Peter Furger, Gesamtprojektleiter der Andermatt-Sedrun Sport AG, informiert über das Projekt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Die Vorbereitungen zu den Bauarbeiten haben begonnen. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
10 Bilder

Gondelbahn Andermatt-Gütsch

(sda)

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