Tourismus: Uri stellt die Weichen

Ein neues Gesetz soll brachliegendes Potenzial im Tourismus nutzen. Im Gegensatz zur ersten Vorlage von 2007 stösst die zweite auf breite Akzeptanz.

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Schifffahrten sind ein wichtiges touristisches Angebot und locken einheimische wie auswärtige Gäste gleichermassen an. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Schifffahrten sind ein wichtiges touristisches Angebot und locken einheimische wie auswärtige Gäste gleichermassen an. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Das neue Tourismusförderungsgesetz kommt am 23. September vors Volk. Uris touristisches Potenzial werde im Vergleich zu anderen Regionen nicht optimal ausgeschöpft, schreibt die Regierung zur Vorlage. Dies, obwohl der Tourismus mit 155 Millionen Franken Einnahmen pro Jahr ein wichtiger Pfeiler der Urner Wirtschaft ist.

Mit dem neuen Tourismusgesetz, das die bestehenden Strukturen professionalisieren und die vorhandenen Kräfte zentrieren will, soll sich dies nun ändern. Finanziert wird das Förderungsmodell durch Beiträge des Kantons, der Gemeinden und der Wirtschaft. Die Parteien und Wirtschaftsverbände sprechen sich geschlossen für das Gesetz aus, auch weil die Fehler der Vorlage von 2007 nicht wiederholt worden seien.

Bei den Parteien stösst das neue kantonale Tourismusgesetz auf Zustimmung. Die CVP, FDP und SP nahmen die Vorlage an ihren Parteitagen jeweils fast einstimmig an. Am umstrittensten war das Tourismusgesetz bei der SVP, die sich aber schliesslich mit 20 zu 8 Stimmen dafür aussprach.

red

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