TOURISMUS: Urner Strahler lancieren «Ur Kristall»

Der Amsteger Geologe Peter Amacher glaubt, dass Urner Mineralien ein grosses Potenzial für den Tourismus haben. Nun sucht er Verbündete.

Drucken
Teilen
Der Jahrhundert-Kristall von der Göscheneralp. (Bild Angel Sanchez/ Neue UZ)

Der Jahrhundert-Kristall von der Göscheneralp. (Bild Angel Sanchez/ Neue UZ)

In Uri gibt es diverse Mineralienausstel­lungen. Zudem finden regelmässig Mineralienbörsen und geologische Exkursionen statt. Nun wollen sich die Anbieter solcher Angebote touristisch besser vermarkten. Sie haben das Label Ur Kristall lanciert. Der Kanton unterstützt das Projekt.

«Die Leute sollen automatisch an Uri denken, nur wenn sie das Wort Kristall schon hören», sagt der Amsteger Geologe Peter Amacher. «Keine andere Region hat in Sachen Mineralien und Geologie so viel zu bieten wie Uri.»

«Man muss die Urner Mineralien nur richtig vermarkten.» Die Sammlungen und Exkursionen könnten den Weg der Schweiz und den Bahnwanderweg Via Gottardo stark aufwerten. «Für die Touristen sind Ausstellungen ein optimales Schlechtwetterprogramm.»

Amacher vergleicht Uri sogar mit dem Binntal im Kanton Wallis: «Das Binntal nennt sich seit Jahren Tal der Kristalle.» Seither kämen unzählige Touristen nur wegen der Mineralien in die Region. Amacher: «Dies ist auch bei uns möglich.»

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.