Tourismusressort: Pro Natura prüft Einsprache

Das neue Tourismusresort Andermatt beschert Pro Natura viel Arbeit. Zurzeit stehen die neuen Skiinfrastrukturanlagen im Zentrum.

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Aussicht vom Nätschen Richtung Andermatt. (Bild: PD)

Aussicht vom Nätschen Richtung Andermatt. (Bild: PD)

Dem Tourismusresort Andermatt stehe eine heissere Phase bevor, sagte Geschäftsstellenleiterin Pia Tresch an der Mitgliederversammlung von Pro Natura. Auf die Umweltorganisation warte mit der Richtplananpassung der Ski-Infrastrukturanlagen Urserntal/Oberalp ein gerüttelt Mass an Arbeit. Es gehe nicht darum, nur Einsprachen zu machen und Projekte zu verhindern. «Was aber jetzt vorgestellt wird, das ist des Guten zu viel.» Es entstehe ein eigentlich neues Skigebiet. Ob man aber letztlich eine Einsprache mache, das entscheide schliesslich der Vorstand von Pro Natura.Das neue Tourismusresort Andermatt beschert Pro Natura viel Arbeit. Zurzeit stehen die neuen Skiinfrastrukturanlagen im Zentrum.

Bahnen sollen 2013 öffnen

Der Prozess für die Richtplananpassung im Zusammenhang mit den Ski-Infrastrukturanlagen dauerte knapp zweieinhalb Jahre. Dies sei für einen Richtplanprozess «ein sportliches, aber kein horrendes Tempo», hält die Regierung in ihrer Antwort auf einen Vorstoss im Landrat fest. Für die Einhaltung des Gesamtzeitplans war es von zentraler Bedeutung, dass der Richtplan im Juli verabschiedet wurde. Nur so können die nachfolgenden Verfahren zeitgerecht durchgeführt werden, und es wird möglich, dass die ersten Bahnen im Dezember 2013 öffnen.

MZ

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