Touristiker blicken in Andermatt über den Tellerrand

Auch branchenfremde Gäste sind zur 30. Ausgabe des Tourismusforums Alpenregionen eingeladen.

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(ml) Denkanstösse, Best-Practice-Beispiele und Zukunftsszenarien des Tourismusforum Alpenregionen (TFA) sollen den Entscheidern und Führungskräften von Bergbahnen, Hotels und Tourismuswirtschaft dazu dienen, den Kurs des eigenen Unternehmens jährlich zu justieren. Das diesjährige 30. TFA steht unter dem Motto «Metamorphose – Alpine Destinationen in der Reifeprüfung».

Vom 30. März bis 1. April 2020 geht es um die Spannungsfelder Wachstum und Nachhaltigkeit, Transformation und warme Betten sowie Glück und Gesundheit. Die Forumsteilnehmer treffen sich ganz tief und hoch oben in den Schweizer Alpen; in der Urschweiz, in der Quellregion der europäisch bedeutenden Flüsse Rhone, Rhein und Reuss – in Andermatt.

Im bewährten Format von Theorie und Praxis und einem Branchenmix referieren und diskutieren auf 1447 Metern über Meer bekannte und erfolgreiche Fachleute und Unternehmer. Ein erster Auszug der Gäste: Silvio Schmid (Andermatt Swiss Alps AG), Rainer Flaig (Andermatt Sedrun Sport AG), Franz Julen (Zermatt Bergbahnen AG), Mark Winkler (Bergbahnen Drei Zinnen AG), Walter Eisenmann (Bergbahnen Söll), Erich Egger (Schmittenhöhe Bergbahnen AG), Barbara Kuert (Restaurant Piz Scalottas), Maggi Gnos (Hotel Crown, Andermatt), Siegfried Kiontke (Wissenschaftler).

Glücksforscher referiert vor Tourismusvertretern

«Special Guests und Keynotes versprechen eindrückliche Impulse über den Tellerrand hinaus», heisst es in einer Medienmitteilung des TFA. Dazu gehören etwa Philip Keil (Berufspilot und Top-Speaker), Manfred Lütz (Bestseller-Autor und Glücksforscher) oder Patric Heizmann («Fitness-Guru»).

Orchestriert und moderiert wird das TFA vom Forumsgründer Roland Zegg persönlich, zusammen mit der Forumsleiterin Carmen Heinrich. Veranstaltungsort ist die noch ganz junge Konzerthalle Andermatt – eine der höchst gelegenen der Welt.

Die Idee des TFA ist, ein Think Tank der Bergbahn- und alpinen Tourismusbranche zu sein. «Es wurde ein Format, das sich stets weiterentwickelte, am Puls der Zeit blieb und mit wachem Geist die brennenden Themen der Branche in den Mittelpunkt rückt», lautet die Selbsteinschätzung. «Als ein Bündner Kind der 80er wurde das TFA über die Jahre zu einem Erfolgskonzept für Inspiration, Inhalte und Vernetzung in den deutschsprachigen Alpenregionen.» Kein anderes Fachforum dieser Qualität habe sich als privatwirtschaftlich finanziertes sowie von Verbänden und Politik unabhängiges Konzept etabliert.

Think Tank der Alpen ist impulsgebend vernetzend

Am Ende der Wintersaison steht das TFA jedes Jahr als Fixpunkt in den Agenden der Führungskräfte aus der Bergbahnbranche, der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Über 200 Personen nehmen jeweils daran teil.

Das TFA war in seiner Geschichte unter anderem zu Gast in den Destinationen Innsbruck und seine Region, Flims Laax Falera, Ötztal-Sölden-Hochgurgl, Davos, Engelberg, Ischgl, Lech-Zürs, Pontresina, Serfaus-Fiss-Ladis, Zell am See – Kaprun, Interlaken, Arosa Lenzerheide, Mayrhofen und viele mehr.

Nun reiht sich auch Andermatt in diese Aufzählung ein. Als ein ehemaliger Militärstützpunkt – aber auch ein Kurort – ist Andermatt im Winter wie im Sommer ein Ort für Naturliebhaber. Die Region verfügt mit der neu geschaffenen Skiarena Andermatt-Sedrun über das grösste Zentralschweizer Skigebiet und ist ein Zentrum für Freerider. Hinzu kommt das Tourismusprojekt Andermatt Swiss Alps. Hohe Investitionen fliessen in Andermatt auf einer Fläche von eineinhalb Quadratkilometern in ein internationales Tourismusresort.

«Andermatt ist ein ganz besonderer Ort – mystisch, echt und momentan in einer besonderen touristischen Aufbruchsstimmung. Es freut mich ausserordentlich, dass wir unser Jubiläums-TFA in dieser Destination durchführen dürfen», so Forumsgründer Roland Zegg.