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Das Theater Uri hat ein neues Gesicht

Michel Truniger hat Anfang Jahr die Leitung im grössten Urner Kulturhaus übernommen. Der neue Chef will den Spagat zwischen Tradition und Innovation schaffen. Das Theater Uri hat einen neuen Internetauftritt und ein neues Logo.
Markus Zwyssig
Michel Truniger, Leiter im Theater Uri, öffnet den Besuchern die Türe und stellt das neue Logo vor. (Bild: Markus Zwyssig (Altdorf, 15. Januar 2019))

Michel Truniger, Leiter im Theater Uri, öffnet den Besuchern die Türe und stellt das neue Logo vor. (Bild: Markus Zwyssig (Altdorf, 15. Januar 2019))

Michel Truniger hat Grund zum Strahlen. «Ich habe das grosse Glück, das Traditionshaus leiten zu dürfen», sagte er am Dienstag vor den Medien. Von seinem Vorgänger Heinz Keller sei er gut eingearbeitet worden, das habe ihm für seine Arbeit den Weg geebnet. Mit grossem Enthusiasmus und Herzblut habe sich Keller für das Theater Uri eingesetzt und in seiner Amtszeit viel erreicht. «Für seine Arbeit bin ich ihm sehr dankbar und betrachte es als grosse Herausforderung, diese weiterzuführen.»

Das Haus hat nicht nur eine neue Leitung, sondern auch ein neues Gesicht erhalten. So gibt es einen neuen Internet-Auftritt und ein neues Logo, welches in einer Bildmarke das Haus symbolisiert. Neben Michel Truniger gehören Jacqueline Amrhein (Administration) und Stefan Zumstein (Technik) zur Leitung des Hauses. Truniger ist froh, dass mit Jacqueline Amrhein viel Know-how im Haus bleibt.

Truniger: «Weiterhin ein Haus für alle»

Vollends weggefallen ist die Bezeichnung Tellspielhaus. Die Tellspiele sollen aber weiterhin alle vier Jahre im Theater Uri stattfinden. Truniger setzt alles daran, dass das jährlich von rund 40000 Menschen besuchte Theater Uri ein Haus für alle bleibt. «Jeder Urner hat Berührungspunkte zum Haus und das soll auch so bleiben.»

Inhaltlich will Truniger den Spagat zwischen Tradition und Innovation schaffen. Bleiben soll die Trafo-Reihe, welche insbesondere jungen Künstlern eine Plattform bieten soll. Truniger will die hohe Laienkultur im Kanton Uri weiter fördern. Auch die erfolgreiche Veranstaltungsreihe Dezembertage soll weiter geführt werden. Mitte März steht ein Theaterweekend auf dem Programm. Im April ist das Kollegitheater zu Gast. Neu im Theater Uri gibt es die Reihe Gegenpol. Als Erstes trifft eine Sandmalerin auf das Saxofonspiel von Carlo Gamma.

Grosszügige Unterstützung bietet auch Freiheiten

Truniger lobt die grosszügige Unterstützung von Kanton und Gemeinde Altdorf sowie von der Dätwyler-Stiftung. «Bei uns muss nicht alles rentieren», sagt Truniger. «Es ist wichtig, einen guten Mix zu finden zwischen Wirtschaftlichkeit und kulturell wertvoll.»

Am Samstag, 16. Februar, gibt es im Theater Uri ab 13.30 Uhr bis Mitternacht ein Theaterfest zu Ehren von Heinz Keller. Über 50 Künstler werden dem abgetretenen Theaterleiter die Ehre erweisen. Mit dabei sind Lapsus, Camerata Uri, Rumpus, Esperanto, Chammerart, Zunderobsi und andere. Der Eintritt ist frei.

Infos unter www.theater-uri.ch

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