Tri-Event soll in Uri erneut zum Spektakel werden

Für das Jahr 2021 hat das OK wieder Grosses vor. Mit rund 160 Mitwirkenden stehen Chor und Orchester bereits.

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Wie im vergangenen Jahr wird Michel Truniger auch 2021 das grosse Orchester wieder leiten.

Wie im vergangenen Jahr wird Michel Truniger auch 2021 das grosse Orchester wieder leiten.

Bild: Florian Arnold (22. November 2019)

(RIN) Es mag nicht der optimale Zeitpunkt sein, mitten in der Coronakrise, ein Grossprojekt wie Tri-Event zu planen. Doch genau das hat das OK des alle zwei Jahre stattfindenden Konzertspektakels vor. «Jetzt erst recht. Auf Unsicherheit und Ungewissheit wollen wir mit Kultur antworten», betont OK-Chef Cornel Betschart.

Vom 26. bis 28. November 2021 sollen an drei Abenden wieder über 1500 Besucher in den Genuss kommen, ein Grossorchester mit Chor, insgesamt rund 160 Mitwirkende, live zu erleben. Musikalischer Gesamtleiter von Tri-Event 2021 ist Michel Truniger.

Schwerpunkt auf Broadway-Musicals

Die Tri-Event-Musikkommission hat bereits das Konzertprogramm zusammengestellt. Dieses verspricht sehr viel Abwechslung mit dem Schwerpunkt im Bereich Broadway-Musical. Auch die potenziellen Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger wurden bereits angefragt. Um das angestrebte hervorragende musikalische Niveau zu erreichen und die fehlenden Stimmen zu besetzen, ergänzen Profis das bestehende Orchester aus Amateuren, die vor allem aus Uri und umliegenden Kantonen stammen. Tri-Event ist damit eine musikalische Plattform, die ihresgleichen sucht. Der Konzertevent fördert gezielt auch junge Musiker und bindet sie in die Verantwortung ein. «Fast alle angefragten Musiker haben umgehend positiv geantwortet, sodass fast das ganze Orchester bereits steht», freut sich Michel Truniger. «Wir durften auch grosse Wertschätzung entgegennehmen, dass wir in dieser Zeit den Mut haben, ein so grosses Konzertprojekt in Angriff zu nehmen.»

Auf musikalischer Ebene verlief der Projektstart somit erfolgreich, wie die Organisatoren schreiben. Nun soll die Finanzierung gesichert werden. «Eine Produktion mit so vielen Mitwirkenden und mit dem hohen Qualitätsanspruch verursacht dementsprechend Kosten», erläutert Rolf Stadler, der für das Sponsoring verantwortlich ist. «Wir erhoffen uns trotz Corona wieder viel Unterstützung durch Unternehmen, Stiftungen und andere Organisationen.» Ziel der Sponsoring-Bemühungen sei es, dass die Tickets für die Konzertabende erneut zu attraktiven Konditionen abgegeben werden können.