Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Trinkwasserreservoir Gsang in Hospental feierlich eingeweiht

Rund 940'000 Franken hat der Wasserverbund Hospental-Andermatt in das neue Reservoir Gsang investiert. Am vergangenen Freitag, 6. Juli feierte man nun das fertig erstellte Trinkwasserreservoir.
Georg Epp
Sie sind stolz über die Fertigstellung des Wasserreservoirs Gsang (von links): Karl Poletti, Anton Simmen (Wasserverbund), Gemeindepräsident Beda Regli und Diakon Edy Imhof. (Bild: Georg Epp, Hospental, 6. Juli 2018)

Sie sind stolz über die Fertigstellung des Wasserreservoirs Gsang (von links): Karl Poletti, Anton Simmen (Wasserverbund), Gemeindepräsident Beda Regli und Diakon Edy Imhof. (Bild: Georg Epp, Hospental, 6. Juli 2018)

Bis 2030 wird sich der Trinkwasserbedarf in der Urschner Gemeinde Andermatt mehr als verdoppeln. Auch in Hospental erwartet man einen Anstieg. Neben den bereits genutzten Quellen und dem Grundwasserpumpwerk in der Marcht war aus diesem Grunde ein drittes Standbein erforderlich, um den Bedarf künftig decken zu können.

Als erste Massnahme hat die Gemeinde Andermatt dazu das Reservoir Wiler gebaut. Im Jahre 2014 wurde der Wasserverbund Hospental-Andermatt gegründet und Ende 2017 konnten das neue Reservoir Gsang in Hospental sowie die Verbindungsleitung zwischen Andermatt und Hospental in Betrieb genommen werden.

Mit der neuen Leitung kann Hospental im Überlastungsfall als Wasserlieferant für Andermatt dienen und umgekehrt selbst bei Bedarf Wasser von der Nachbargemeinde beziehen. Nun waren auch die elektrischen Installationen fertig erstellt, sodass das Reservoir im Verbund ab Andermatt ferngesteuert bedient und reguliert werden kann. Dies war nun Grund, mit einer kleinen Feier die Fertigstellung zu feiern.

Kapazität verdreifacht

Das altersschwache Reservoir Gsang mit 100 Kubikmetern Inhalt hätte so oder so ersetzt werden müssen, es entsprach auch nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften des Lebensmittelgesetzes. Mit dem neuen Reservoir steigerte man die Kapazität auf 350 Kubikmeter und nutzte damit die Quelle Bann wesentlich besser. Trotzdem ist genügend Restwasser garantiert und die Löschwasserreserven für Hospental sind auch gewährleistet.

Das Wasserreservoir Gsang befindet sich gegenüber der Quellfassung Schafboden Visasvis des Hospentaler Turms an der Gotthardpassstrasse. Die Bauarbeiten dauerten rund ein Jahr und die Kosten von 940'000 Franken konnten eingehalten werden, erklärte Karl Poletti, der technische Leiter der Gemeinde Andermatt. Die Hälfte der Kosten übernimmt die Andermatt Swiss Alps AG.

Wasser, eine der kostbarsten Gaben der Schöpfung

Diakon Edy Imhof stellte das moderne Trinkwasserreservoir Gsang unter den Machtschutz Gottes. «Manchmal vergessen wir, dass Wasser eine der kostbarsten Gaben unserer Schöpfung ist und dass wir in unserer Gegend weltweit das beste Trinkwasser geniessen dürfen», meinte er. Zum Beispiel ist in Afrika sauberes Trinkwasser rar und die Menschen müssen sehr viel investieren um an einigermassen sauberes Trinkwasser heranzukommen. Obwohl 70 Prozent der Erdoberfläche aus Wasser besteht, seien lediglich 3 Prozent davon geniessbar, 97 Prozent davon ist Salzwasser.

«Wir sollten wieder einmal Dankbarkeit nach oben zum Schöpfer zeigen, dass wir das Glück haben, bestes Trinkwasser geniessen zu dürfen» mahnte Edy Imhof. Früher benötigten die beiden Gemeinden Andermatt und Hospental insgesamt 350'000 Kubikmeter pro Jahr, mit der Fertigstellung des Andermatt Swiss Alps Resort bis im Jahre 2030 werden es mindestens 600'000 Kubikmeter sein.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.