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Trophäenschau in Altdorf war ein grosser Erfolg

An der Urner Trophäenschau mit Pelzfellmarkt wurden knapp 300 Trophäen präsentiert und 374 Felle wechselten den Besitzer. Die Fellhändler hatten mit sehr tiefen Preisen zu kämpfen.
Georg Epp
OK-Präsident Michael Planzer führte die Besucher durch die Ausstellung. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 15. März 2019)

OK-Präsident Michael Planzer führte die Besucher durch die Ausstellung. (Bild: Georg Epp, Altdorf, 15. März 2019)

Ein kleiner Schwatz mit Gleichgesinnten hier, ein Händedruck dort. Oder kurz gesagt: Die Trophäenschau ist und bleibt der beliebte Treffpunkt der Jägerschaft und ihrer Anhängern. Der neue OK-Präsident Michael Planzer zeigte sich rundum zufrieden mit dem Anlass, obwohl gegenüber vergangenem Jahr etwas weniger Gäms- und Rehtrophäen präsentiert werden konnten. Ein grosses Lob gab es von Hanspeter Schuler, Präsident des Urner Jägervereins. «Michi Planzer und seine 93 Helfer haben ausgezeichnete Arbeit geleistet und die Austellung wunderschön dekoriert.»

Zusammen mit der Urner Jägerschaft freut er sich über das klare Abstimmungsergebnis der kantonalen Volksabstimmung «Zur Regulierung von Grossraubtieren im Kanton Uri». Schuler hofft, dass das klare Resultat in Bern wahrgenommen werde und in die Teilrevision der Eidgenössischen Jagdgesetzverordnung einfliesst.

Auch der Landratspräsident machte sich ein Bild vor Ort

Zur Eröffnung der Ausstellung freute sich Michael Planzer zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Landratspräsident Peter Tresch, Gemeindepräsident Urs Kälin und Jagdverwalter Josef Walker, zu begrüssen. Ein spezieller Dank ging an die Hegeobmänner, welche bei den Jägern die Trophäen einsammelten und in den «Winkel» brachten. Mit 54 Hirsch-, 113 Gäms-, 48 Reh-, 25 Steinwild- und verschiedenen Fallwildtrophäen präsentierte man für Urner Verhältnisse einen guten Rückblick aus der Jagd 2018.

Eher selten ist an der Urner Trohäenschau, dass auch ein Sechzehnender Hirschgeweih bestaunt werden kann. Das Tier ging Josef Walker, Göschenen, vor die Flinte. Einen sehr guten Eindruck machten die starken Hirschtrophäen. Gestaunt haben die zahlreichen Besucher auch über die eindrückliche Fallwildpräsentation über Tiere, die durch Lawinenniedergänge, im Strassenverkehr, durch landwirtschaftliche Zäune oder Wildtierkrankheiten ums Leben kamen. Im Gebiet Surenen verendeten allein 10 Steinwildtiere in den Lawinen. Otto Kempf stöberte sie auf und die grössten fünf Steinböcke davon präsentierte er ebenfalls in der Fallwild-Ausstellung.

Nachdem am Freitagabend das Fest der Jäger ausgiebig gefeiert wurde, ging am Samstagmorgen der Pelzfellmarkt über die Bühne. Hier wurden fast überall tiefere Zahlen gegenüber dem Vorjahr registriert, nämlich total 374 Felle (Vorjahr 437), aufgeteilt in 270 Fuchs- (334), 90 Marder- (84) und 14 Dachshäute (15). Das Feilschen um tiefe Preise begann bereits um 8 Uhr. Die Nachfrage bestimmt den Preis, so zahlten die Fellhändler den tiefsten Wert seit langer Zeit, nämlich nur noch 5 Franken für ein schönes Fuchsfell oder 15 bis 20 Franken für ein Marderfell.

650 Bilder auf Grossleinwand

Seit einigen Jahren wird eine Jagdgruppe oder eine Jagdregion eingeladen, mit ihren Trophäen die Kaffeestube zu schmücken. Dieses Mal sorgten die Brüsti-Jäger unter der Regie von Karl Kempf mit starken Trophäen für eine gelungene, separate Trophäenschau. 650 Bilder von der Urner Jagd 2018 auf Grossleinwand belebte die Atmosphäre in der Kaffeestube zusätzlich.

Im Obergeschoss sorgten 14 Aussteller für einen kleinen Warenmarkt. Waffen, Jagdschmuck, Kräutersalben, Ledersachen, Jagdbekleidung, Schnitzereien, Forstgeräte und vieles mehr wurden angeboten. Es gab auch eine grosse Tombola und die Jagdhornbläsergruppe Bärgarvä umrahmte das Treffen der Jagdanhänger musikalisch. Im Zentrum ihrer musikalischen Darbietungen stand das neue Musikstück Jagdhornblues. Die 113. GV des Urner Jägervereins geht am 12. April in Altdorf über die Bühne und die Hochwildjagd 2019 startet bereits am 2. September.

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