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Urner Jugitag: Über 400 Kinder kämpfen mit

In neun Disziplinen massen sich rekordverdächtige 414 Mädchen und Knaben am Jugitag. Der Grossanlass zog auch viele Zuschauer an, welche die jungen Sportler lautstark unterstützten.
Paul Gwerder
Die Mädchen der Jugi Attinghausen hinterliessen beim 60-Meter-Lauf einen starken Eindruck. (Bilder: Paul Gwerdert (Schattdorf, 9. Juni 2018))

Die Mädchen der Jugi Attinghausen hinterliessen beim 60-Meter-Lauf einen starken Eindruck. (Bilder: Paul Gwerdert (Schattdorf, 9. Juni 2018))

Wunderschönes heisses Sommerwetter erwartete die 160 Knaben und 254 Mädchen, die am vergangenen Samstag auf der Sportanlage Grundmatte in Schattdorf am Jugitag teilnahmen. «Heute haben wir 170 Mädchen und Knaben mehr an diesem Anlass als bei der letzten Austragung, ein absoluter Rekord», sagte Urban Zurfluh, der das OK des Turn- und Damenturnvereins leitete. Ihm standen viele Helfer zur Seite. Möglich werde ein solcher Grossanlass aber auch nur, weil viele Betreuer und Trainer ihre Freizeit für die Urner Nachwuchssportler investierten.

Heftpflastern reichen zur Behandlung

Die Jugendlichen absolvierten traditionelle Sportarten, aber auch solche, bei denen Geschicklichkeit gefragt war. In den Einzelwettkämpfen standen folgende Disziplinen auf dem Programm: 60-Meter-Sprint auf dem Kunstrasen, Standweitsprung, Becher-Pyramide und Scooter-Parcours. Am meisten Stürze gab es mit dem Scooter, denn die beiden letzten Wellen hatten es in sich. Glücklicherweise konnten diese mit ein paar Heftpflastern behandelt werden. Mehr weh tat den Gestürzten nicht die kleine Wunde, sondern die verlorene Zeit mit der Mannschaft.

Auf dem Scooter-Parcours war Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt.

Auf dem Scooter-Parcours war Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt.

Geschicklichkeit brauchte es bei der Becher-Pyramide, welche aufgebaut werden musste, verbunden mit einem Hindernislauf. Bei den verschiedenen Wettkämpfen, insbesondere beim 60-Meter-Sprint wurden die jungen Sportlerinnen und Sportler von ihren «Gspänndli» lautstark angefeuert.

Leiter und Sportler mit Motivation dabei

In den Gruppenwettkämpfen mussten die Kinder einen Dauerlauf absolvieren und «Kuchen backen». Dazu gab es noch einen «Biathlon mit Golftreppe» und die «drei goldenen Äpfel». Nicht nur die Jugendlichen machten begeistert mit, auch die Jugi-Leiter waren motiviert dabei und feuerten ihre Schützlinge an.

Beim Dauerlauf über die 600-Meter-Runde mussten die Kleinsten eine Runde und die grösseren Mädchen und Burschen zwei Runden absolvieren. Hier zeigte sich bald einmal, welche Kinder gut oder weniger gut trainiert an den Start gingen, denn die unterschiedlichen Laufstile und zeitweise grossen Abstände waren nicht übersehbar.

Der krönende Abschluss des Jugitags war die Pendelstafette. Hier konnten nochmals alle Teilnehmer in Gruppen an den Start gehen. Ein Team bestand aus 8 Läufern und alle mussten zweimal die Laufstrecke von etwa 50 Metern absolvieren. Sie wurden von Hunderten Fans, Eltern und Grosseltern zu Höchstleistungen angespornt.

Bei der abschliessenden Pendelstafette wurde um jeden Meter gekämpft.

Bei der abschliessenden Pendelstafette wurde um jeden Meter gekämpft.

Ältester Fan ist 97-jährig

Unter den zahlreichen Gästen waren etwa Peter Sommer, Leiter Amt für Sport, Sponsoren, sowie eine Delegation des kantonalen Turnverbands. Garantiert der älteste unter ihnen war der bald 97-jährige Walter Stadler, der heute im Betagtenheim Rüttigarten lebt. «Ich war seit 1938 immer an den Sportfesten dabei, sei es als Kunstturner oder Leichtathlet, und hatte dann als Funktionär während 70 Jahren fast alle Chargen des Turnvereins inne».

Die lautesten Fans waren jedoch nicht die Schattdorfer, sondern mit Abstand die Seedorfer oder Attinghauser. Das «Hopp Seedorf» und die «Hopp Ättighüüsä»-Rufe übertönten alles Andere. Hie und da fiel ein Stab in der Hitze des Gefechts zu Boden, was bei den Betroffenen eine rechte Enttäuschung über ihr Missgeschick auslöste.

Am Abend waren alle Beteiligten glücklich über das Erreichte. Mit Spannung warteten die Kinder auf die Siegerehrung. Den verschiedenen Kategoriensiegern, die stolz auf das Siegerpodest steigen konnten und dort ihre verdiente Medaille erhielten, wurde kräftiger Applaus spendiert.

Aus der Rangliste

Pendelstafette Knaben K A: 1. Altdorf 7, 1,58 Minuten; 2. Seedorf 3, 2.03; 3. Altdorf 9, 2,13; Pendelstafette Knaben K B: 1. Seedorf 1, 1,51 Minuten; 2. Amsteg 1, 1,52; 3. Schattdorf 3, 1,59; Pendelstafette Mädchen K A: 1. Seedorf 7, 2,06 Minuten; 2. Attinghausen, 2,11; 3. Altdorf 1, 2,12; Pendelstafette Mädchen K B: 1. Erstfeld, 1,54 Minuten; 2. Altdorf 6,1,54; 3. Seedorf, 1,54; Einzelrangliste Knaben K 1: 1. Jona Flachsmann, Jugi Altdorf, 16 Punkte; 2. Simon Arnold, Jugendriege Schattdorf, 29; 3. Lui Simmen, Jugendriege Andermatt, 34; Einzelrangliste Knaben K 2: 1. Joel Aschwanden, Jugi Seedorf, 22 Punkte; 2. Ramon Arnold, Jugi Seedorf, 46; 3. Jonas Zurfluh, Jugi Seedorf, 52; Einzelrangliste Knaben K 3: 1. Jesse Arnold, Jugi Seedorf, 23 Punkte; 2. Corsin Arnold, Jugi Altdorf, 36; 3. Mario Cota, Jugi Seedorf, 40; Einzelrangliste Mädchen K 1: 1. Lisa Stadler, Mädchenriege Altdorf, 12 Punkte; 2. Mena Gamma, Meitliriege Schattdorf, 42; 3. Shania Gisler, Meitliriege Schatt-dorf, 44; Einzelrangliste Mädchen K 2: 1. Ana Sieger, LC Altdorf, 20 Punkte; 2. Mila Jauch, LC Altdorf, 33; 3. Livia Nietlisbach, Meitliriege Schattdorf, 44; Einzelkategorie Mädchen K 3: 1. Lina Arnold, LC Altdorf, 23 Punkte; 2. Leandra Gasser, LC Altdorf; 3. Tonia Arnold, J&S Erstfeld,39.

Die vollständige Rangliste ist zu finden unter www.jugitag.ch.

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