Übergangspflege: Kanton Uri übernimmt Minimum

Uri legt den Kantonsanteil für Vergütungen bei der Akut- und Übergangspflege für die Jahre 2011 und 2012 auf das gesetzliche Minimum von 55 Prozent fest. Den Rest der Kosten tragen die Krankenversicherer.

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Eva Stark, diplomierte Pflegefachfrau, notiert im Aufwachraum in Altdorf die Vitaldaten eines Patienten. (Bild: Archiv Urs Hanhart/Neue UZ)

Eva Stark, diplomierte Pflegefachfrau, notiert im Aufwachraum in Altdorf die Vitaldaten eines Patienten. (Bild: Archiv Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Akut- und Übergangspflege ist eine vom Bund neu geschaffene Tarifkategorie. Sie kann für höchstens zwei Wochen nach einem Spitalaufenthalt ärztlich verordnet werden. Gemäss einer Mitteilung des Regierungsrates, wurden die auf der Urner Pflegeheimliste aufgeführten Pflegeheime als Leistungserbringer der stationären Akut- und Übergangspflege gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) zugelassen.

Kanton übernimmt 55 Prozent

Die Finanzierung der Akut- und Übergangspflege richte sich nach den KVG-Regeln zur Spitalfinanzierung. Das heisst, dass die Vergütung der Leistungen der Akut- und Übergangspflege anteilsmässig durch Kanton und Krankenversicherer erfolgt. Konkret muss der Kanton einen Anteil von mindestens 55 Prozent des ausgehandelten Tarifs übernehmen, während die Krankenversicherer die restlichen höchstens 45 Prozent zu finanzieren haben.

Der Regierungsrat hat den für alle KVG-Versicherten mit Wohnsitz im Kanton Uri geltenden kantonalen Anteil an den Vergütungen für Leistungen der Akut- und Übergangspflege für die Jahre 2011 und 2012 auf 55 Prozent festgesetzt.

pd/bep