ÜBUNG: Damit im Ernstfall jeder Griff perfekt sitzt

Rega und SAC übten in der Göscheneralp gemeinsam für die bevorstehende Bergsportsaison. Sofern sich die Werte auf dem Niveau vom Vorjahr bewegen, warten auf die Bergretter wiederum rund 13'000 Einsätze.

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Die gleichen Manöver wurden immer und immer wieder geübt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die gleichen Manöver wurden immer und immer wieder geübt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Rega-Heli drehte am Dienstagvormittag in der Göscheneralp Dutzende Male die immer gleiche Runde. Wenn er wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrte, verharrte er in der Luft rund 10 Meter über dem Boden, setzte eine Person mittels Seilwinde ab und zog die nächste hinauf. Was es mit diesem eintönigen Ablauf auf sich hatte, erklärte Stefan Gisler, Leiter der Rega-Einsatzbasis Erstfeld: «Wir machen einen so genannten Windencheck.» Dabei wird überprüft, ob die Rettungsspezialisten alles genau so machen, wie es im Lehrbuch stehe.

«Durch diese alljährlich wiederkehrenden Tests können Fehler, die sich eingeschlichen haben, erkannt und ausgemerzt werden.» Gleichzeitig handle es sich um ein sehr gutes Training für die bevorstehende Bergsaison. An der Übung, die gemeinsam mit dem Schweizer Alpen-Club (SAC) durchgeführt wurde, nahmen drei Dutzend Personen teil.

Im 2007 hat die Rega 13'435 Einsätze geleistet. Dies entspricht einer Zunahme von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.