UFERSCHÜTTUNGEN: Promenaden-Vision bleibt auf der Strecke

In Uris Seegemeinden gibt es keine Uferpromenaden. Der Landrat sprach sich gegen die Ausarbeitung eines Projektvorschlags und gegen einen Zusatzbericht aus.

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An Stelle von Uferschüttungen will der Landrat eher auf weitere Seeschüttungen zur Attraktivierung des Reussdeltas setzen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

An Stelle von Uferschüttungen will der Landrat eher auf weitere Seeschüttungen zur Attraktivierung des Reussdeltas setzen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Landrat hat am Mittwoch den Bericht des Regierungsrats zu möglichen Uferschüttungen in den Seegemeinden zur Kenntnis genommen. Die entsprechenden Postulate von alt Landrat Oskar Blöchlinger (SVP, Altdorf) und von Arthur Zwyssig (FDP, Sisikon) wurden als materiell erledigt abgeschrieben.

Oskar Blöchlinger hatte von der Regierung einen entscheidungsreifen Projektvorschlag für eine Uferschüttung zwischen dem SGV-Dampfschiffsteg und der «Apertura» in Flüelen verlangt. Für die Schüttungen sollte Material aus den künftigen Strassen- und Bahntunnels am Axen verwendet werden.

Nun steht fest: Weder Flüelen noch Sisikon erhalten eine Flaniermeile am Urnersee. Der Landrat will kein entscheidungsreifes Projekt ausarbeiten lassen. Eine Machbarkeitsstudie ergab, dass Kosten und Nutzen in einem schlechten Verhältnis stünden.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.