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UKB: Gemeinden machen nun gemeinsam Druck

Die Neuausrichtung der Urner Kantonalbank mit einem geplanten Abzug von Personal aus verschiedenen Standorten sorgt für Kritik. Die betroffenen Gemeinden kämpfen nun gemeinsam dagegen an.
Florian Arnold
Die Urner Kantonalbank in Erstfeld hat zurzeit noch regen Kundenkontakt. (Paul Gwerder, Erstfeld, 28. Dezember 2018)

Die Urner Kantonalbank in Erstfeld hat zurzeit noch regen Kundenkontakt. (Paul Gwerder, Erstfeld, 28. Dezember 2018)

Die Urner Kantonalbank hat im Dezember ihre neue Strategie bekannt gegeben. Unter anderem ist geplant, die drei Zweigstellen Göschenen, Wassen und Seelisberg Ende März zu schliessen und in Bürglen, Erstfeld, Schattdorf und Flüelen statt Personal vor Ort einzusetzen, einen Videoservice anzubieten. Dieses Vorhaben sorgte für viel Kritik.

Fünf Gemeinden haben sich getroffen

Die betroffenen Gemeinden wollen sich das von der UKB nicht bieten lassen. «So haben sich Delegationen aus den Gemeinden Flüelen, Bürglen, Erstfeld, Wassen und Göschenen, auf Einladung der Gemeinde Erstfeld, in Erstfeld getroffen und beschlossen, gemeinsam gegen das Vorhaben der UKB-Leitung anzukämpfen», heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Erstfeld.

«Aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnten die Gemeinden Schattdorf und Seelisberg, welche aber durchblicken liessen, dass sie an der Gesprächsrunde ebenfalls interessiert sind», schreibt die Gemeinde weiter. Die betroffenen Gemeinden hätten an der Sitzung vom Donnerstag, 24. Januar, unter anderen Massnahmen beschlossen, dass man jetzt sofort gemeinsam das Gespräch mit der Bankleitung und dem Regierungsrat sucht. «Weitere Schritte werden aufgegleist.»

Auch die Politik übt Kritik

Die Pläne der UKB waren am 12. Dezember kommuniziert worden. Der Bankrat und die Geschäftsleitung der UKB machten deutlich, dass sie infolge einer neuen Strategie, ihr Filial- und Agenturnetz auf zwei Standorte im Kanton Uri reduzieren wollen. Neu sollen nur noch in Altdorf und Andermatt Geschäftsstellen mit Personal vor Ort unterhalten werden. Bereits reagiert hat Landrat Georg Simmen, der das Vorgehen der Bank in einer Kleinen Anfrage kritisierte.

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