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UMWELT: 12 Millionen Franken für Hochwasserschutz in Andermatt

Das Dorf Andermatt und das Tourismusresort von Samih Sawiris sind umfassend gegen Hochwasser geschützt. Der Kanton hat 12 Millionen Franken in neue Infrastrukturen investiert.
Andermatt ist sicher vor Hochwasser (von links): Marie-Louise Gähwiler (Landeigentümerin), Herbert Duss (Projektleiter beim Amt für Tiefbau), Yvonne Baumann (Gemeindevizepräsidentin), Baudirektor Markus Züst und Hans Regli (Talammann). (Bild PD)

Andermatt ist sicher vor Hochwasser (von links): Marie-Louise Gähwiler (Landeigentümerin), Herbert Duss (Projektleiter beim Amt für Tiefbau), Yvonne Baumann (Gemeindevizepräsidentin), Baudirektor Markus Züst und Hans Regli (Talammann). (Bild PD)

2013 wurde ein erster Teil des Gesamtprojektes in Andermatt abgeschlossen (Resort), nun folgt nach einer Bauzeit von drei Jahren das zweite Teilprojekt. Dafür wurde seit Mai 2012 der Hochwasserschutz entlang der Unteralpreuss im Bereich des Dorfes Andermatt verbessert. Insgesamt investierte die Baudirektion Uri für das Teilprojekt im Dorf Andermatt rund 8 Millionen Franken.

In den vergangenen vier Jahren wurden unter anderem an der Unteralpreuss ein neuer Geschiebesammler erstellt sowie die Flusssohle im Dorf besser gegen Erosion gesichert. In Teilabschnitten wurde zudem der Damm der Unteralpreuss erhöht. Ein neuer Überlastkorridor sorgt bei Extremereignissen wie 1987 dafür, dass eine Überflutung des Dorfes und des Bahnhofes verhindert wird. Am (heutigen) Donnerstag wurde der Abschluss des Teilprojektes gefeiert. «Mit den realisierten Massnahmen haben wir sowohl für Andermatt wie auch für das Tourismusresort den Hochwasserschutz markant erhöht», freute sich Baudirektor Markus Züst anlässlich der Feier.

Das Projekt in Andermatt ist Teil des Urner Hochwasserschutzprogrammes, das im ganzen Kanton Massnahmen von rund 160 Millionen Franken umfasst. Rund 130 Millionen Franken wurden bereits investiert. Die gesamte Investitionssumme zugunsten des Hochwasserschutzes an der Reuss und Unteralpreuss in Andermatt beläuft sich bisher auf rund 12 Millionen Franken. Im Rahmen der Arbeiten konnten auch Synergien mit der Erstellung der Beschneiungsanlagen der Andermatt Sedrun Sportbahnen AG genutzt werden.

In den Jahren 2017/18 wird mit der Renaturierung des Dürstelenbaches auf einer Länge von rund 550 Metern der letzte Teil des Gesamtprojektes realisiert. Die Federführung der Ausführung bei diesem Teilprojekt liegt bei der Andermatt Swiss Alps.

red

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