UMWELTGESETZ: Landrat spielt den Ball an die Regierung zurück

Das Umweltgesetz kann geändert werden. Der Landrat hat am Mittwoch die entsprechende Motion relativ deutlich als erheblich erklärt.

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Blick auf die Ara Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Blick auf die Ara Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

In einem Punkt war man sich im Urner Landrat über alle Fraktionen hinweg einig: «Nach der deutlichen Ablehnung der Tarifordnung der Abwasser Uri durch das Volk muss nach Wegen gesucht werden, wie die Gebühren tiefer angesetzt werden können.» Aber dass viele (Abwasser-)Wege nach Rom führen, das zeigte sich bei der Diskussion über die Erheblicherklärung einer entsprechenden Motion von Thomas Arnold (FDP, Flüelen) ebenso deutlich.

Der Landrat sprach sich schliesslich mit 37 zu 20 Stimmen für die Erheblicherklärung aus. Urban Camenzind (CVP, Bürglen) prophezeite Umweltdirektor Stefan Fryberg «Monate der Mühsal». «Es wird nicht einfache Verhandlungen mit den Gemeindevertretern geben, die bis heute das Gefühl hatten, im Abwasserwesen gute Arbeit zu leisten und jetzt vielleicht sogar dafür bestraft werden.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.