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Gemeinde Andermatt präsentiert einen unerwartet hohen Gewinn

Die Andermatter befinden an der Offenen Dorfgemeinde vom Donnerstag, 23. Mai, über zwei Kreditbegehren. Auch über ein Sanierungsprojekt wird informiert.
Philipp Zurfluh
Beim Bodenschulhaus in Andermatt stehen demnächst einige kostspielige Sanierungen an. (Bild: Urs Hanhart, 25. Mai 2018)

Beim Bodenschulhaus in Andermatt stehen demnächst einige kostspielige Sanierungen an. (Bild: Urs Hanhart, 25. Mai 2018)

Gute Nachrichten für Andermatt. Die Rechnung 2018 schliesst bei einem Aufwand von 12'227'745 Franken und einem Ertrag von 12'474'884 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 247'139 Franken. Im Budget war ein Ertragsüberschuss von 36'683 Franken vorgesehen. Hauptverantwortlich für dieses Resultat sind die Mehreinnahmen bei den Steuern. Dies vor allem im Bereich der Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen.

Orientiert wird an der Offenen Dorfgemeinde vom 23. Mai, um 19 Uhr, in der Aula des Bodenschulhauses über einen Kredit von 145'000 Franken für die Sanierung der Trinkwasserleitung Missionsweg. Laut Gemeinde ist diese in einem schlechten Zustand. Wird der Kredit befürwortet, könnte man schon im August mit den Bauarbeiten beginnen.

50'000-Franken-Kredit für Tour de Suisse

Auch die Tour de Suisse 2020 wird ein Thema sein. Diese führt nächstes Jahr vom 12. Juni bis 14. Juni durch die Region Disentis/Sedrun und Andermatt. Vorgesehen ist am Freitag eine Ankunft in Sedrun, gefolgt von einem Bergzeitfahren über den Oberalppass am Samstag und zum Abschluss am Sonntag in Andermatt ein Rundkurs über die Pässe Furka, Grimsel und Susten. Der krönende Schlussaufstieg zum Ziel führt durch die Schöllenenschlucht nach Andermatt. Den Andermattern wird ein Kredit von 50'000 Franken zur Abstimmung vorgelegt.

Neue Informationen gibt der Gemeinderat zum Sanierungsvorhaben des Bodenschulhauses preis. Ziel ist es, den Werkraum zu vergrössern, einen Lift einzubauen und WC-Anlagen zu erneuern. Notwendig wurde dies auch durch die Infrastrukturanlagen (Wasser-/Abwasserleitungen, Lüftung, Schwach-Starkstrom), die in einem schlechten Zustand sind und saniert werden müssen. Beim Projekt wird mit Kosten von 5,5 Millionen Franken gerechnet. Die Stimmbürger sollen noch dieses Jahr darüber befinden.

Der Gemeinderat informiert auch über das zukünftige Führungsmodell der Gemeinde. Geprüft wird derzeit ein anderes Modell wie das Geschäftsführer- oder Delegiertenmodell. Die Bevölkerung soll auch in die Diskussion mit einbezogen werden.

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