Unterführungen in Erstfeld sind wieder befahrbar

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Werkleitungen Erstfeld innerorts haben eine wichtige Teiletappe erreicht und konnten für den motorisierten Verkehr wieder freigegeben werden.

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Mittels Kammerplatten entsteht der Leitungsbau.

Mittels Kammerplatten entsteht der Leitungsbau.

Bild: PD

(RIN) Auf allen Ebenen der Planung und Bauausführung wurde alles darangesetzt, die Unterführungen bei der Garage Gisler sowie beim Bahnhof möglichst rasch wieder für den Verkehr freizugeben, schreiben die Verantwortlichen von Abwasser Uri in einer Mitteilung. Am vergangenen Donnerstag war es so weit – die entsprechenden Verkehrsbeschränkungen konnten grösstenteils aufgehoben werden und der Verkehr kann die beiden Unterführungen wieder benützen.

Im Falle der Unterführung bei der Garage Gisler gilt dies jedoch nur für die Einfahrt von der Gotthardstrasse in Richtung Fraumattstrasse beziehungsweise Leonhardstrasse. Die vollständige Freigabe der Unterführung auch in Richtung Gotthardstrasse erfolgt voraussichtlich Anfang Juli.

Baurückstand beträgt teils rund 10 Wochen

Trotz Massnahmen und Einschränkungen im Rahmen der Coronakrise konnten die meisten Arbeiten auf der Baustelle in Erstfeld planmässig ausgeführt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Dennoch resultiere insbesondere im Los Süd ein Baurückstand von rund zehn Wochen. Im Los Nord liegt der Rückstand auf das Bauprogramm bei rund vier Wochen. Diese Verzögerungen seien dem schwierigen Baugrund, nicht korrekt in den Katastern erfassten, bestehenden Leitungen sowie vorgezogenen Arbeiten geschuldet. Welchen Einfluss die Verzögerungen auf den Endtermin der Gesamtbaustelle haben, werde zurzeit noch abgeklärt. 

Die umfangreichen Arbeiten haben die Bauherrschaft dazu bewogen, den Verkehr während der Bauzeiten von Hand zu regeln. Diese Massnahme habe sich sehr bewährt, wie Abwasser Uri weiter schreibt. Grössere Rückstaus und Wartezeiten konnten damit verhindert werden. Erfreut konnte die Bauherrschaft auch zur Kenntnis nehmen, dass die Signalisationen gut beachtet werden und für ausnahmsweise längere Wartezeiten Verständnis gezeigt wird.

Zu schnell fahrende Autos machen zu schaffen

Zu schnell fahrende Autos im Baustellenbereich würden jedoch zunehmend zu schaffen machen. Hier sei durch die Automobilisten dringend mehr Vorsicht zu Gunsten der Bauarbeiter gewünscht.

Die Bauherrschaft, bestehend aus Abwasser Uri, der Baudirektion Uri Amt für Tiefbau und den Gemeindewerken Erstfeld, würde weiterhin grossen Wert auf aktuelle Informationen zur Baustelle legen. Darum besteht an der Gotthardstrasse 119 ein Infocenter. Im dortigen Schaufenster sind alle wichtigen Informationen wie Pläne und Kontaktangaben einsehbar. Zudem sind auf der Website www.erstfeld-innerorts.ch alle wichtigen Projektinformationen abrufbar.