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UNTERHALTUNG: Bauer Sepp erobert die Herzen der TV-Zuschauer

Mit Charme, Witz und Natürlichkeit ist der 72-jährige Bauer Sepp aus dem Kanton Uri im Fernsehen bekannt geworden. Zwischen ihm und seiner Herzdame Claudia hat es gefunkt. Sie möchten die Zukunft gemeinsam verbringen.
Bauer Sepp und seine Claudia. (Bild: Urs Hanhart (Bürglen, 24. August 2017))

Bauer Sepp und seine Claudia. (Bild: Urs Hanhart (Bürglen, 24. August 2017))

Er ist bereits ein Facebook- und Internetstar: Bauer Sepp aus dem Kanton Uri, der in der Unterhaltungssendung «Bauer, ledig, sucht ...» auf dem Privatsender 3+ die grosse Liebe suchte, ist schweizweit zu einer Bekanntheit geworden. In den sozialen Netzwerken ist der äusserst sympathische Schächentaler mit seiner authentischen und fröhlichen Art bei den Fernsehzuschauern auf Anklang gestossen.

Dies ist auch ihm und seiner Herzdame Claudia nicht entgangen: «Es ist schon fast unheimlich, wie oft man angesprochen wird, wenn sie und ich zusammen unterwegs sind», sagte der Bergbauer, als unsere Zeitung die beiden vor einigen Tagen auf dem Hof besuchte. Sie würden nicht nur in Uri erkannt, sondern auch ausserhalb des Kantons. Die Rückmeldungen würden durchwegs positiv ausfallen. «Sie machen uns Komplimente für unser lockeres und authentisches Auftreten.» Da die Schwiegertochter von Claudia Brasilianerin ist, wurde sogar in Südamerika ein kleiner Fanclub gegründet, der die Auftritte des Bauern im Fernsehen fleissig verfolgt. Gemeinsam schauen Claudia und Sepp sich jeweils donnerstagabends die Sendung «Bauer, ledig, sucht ...» an und lassen ihre Erinnerungen an die Dreharbeiten aufleben.

«Ich habe Sepp sehr vermisst»

Schon am ersten Tag während der Hofwoche, als der Bergbauer seine Herzdame Claudia willkommen hiess, wurde den TV-Zuschauern bewusst, dass die beiden füreinander wohl mehr empfinden als Sympathie.

Schick herausgeputzt und mit einer Blume erwartete er sehnsüchtig seine Auserwählte. Der 72-Jährige mit seinem urchigen und unverwechselbaren Schächentaler Dialekt liess denn auch nichts anbrennen. Nun überhäuft er seine Angebetete mit innigen Küssen. «Ich fühle mich sehr glücklich, wenn sie in meiner Nähe ist. Sie ist etwas Besonderes», sagt Sepp und lächelt verliebt in Richtung Claudia.

Das Ende der Hofwoche bedeutete für Claudia gleichzeitig, dass sie vorerst die idyllische Urner Bergwelt verlassen und ins Zürcher Oberland zurückkehren musste, wo sie als Pflegefachfrau ihrer Arbeit nachgeht. Der Abschied von ihrem «Kuschelbär» fiel ihr sehr schwer. Nur wenige Tage nach der Abreise kehrte sie nach Uri zurück. «Ich bin froh, wieder hier zu sein, ich habe Sepp sehr vermisst.» Es sei wie eine andere Welt gewesen ohne den Strahlemann. Auch die Geissen fehlten ihr.

Herzdame hofft auf einen festen Platz in Sepps Leben

Im Nachhinein ist der aufgestellte Urner froh, dass er Teil der Fernsehsendung war. Beworben für den TV-Quotenknüller des grössten Schweizer Privatsenders 3+ hat sich der Bauer nämlich nicht selber. Es sei wohl eine Frau gewesen, mit der er mal im vergangenen Sommer unter anderem über die Sendung geplaudert hat, mutmasst Sepp (siehe Ausgabe der «Urner Zeitung» vom 21. März).

Claudia glaubt daran, zukünftig in Sepps Leben einen fes­ten Platz zu haben. Dem kann der Bauer nur zustimmen. «Wir wissen zwar nicht, was in einigen Jahren ist, aber ich würde gerne mit Claudia mein restliches Leben auf dem Hof verbringen.» Man darf gespannt sein, wie die Episode zwischen den Verliebten weitergeht. Fortsetzung folgt.

Philipp Zurfluh

philipp.zurfluh@urnerzeitung.ch

Hinweis

Das TV-Format «Bauer, ledig, sucht ...» wird jeweils donnerstags, 20.15 Uhr, auf dem Fernsehsender 3+ ausgestrahlt.

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