UNTERSCHÄCHEN: Eine Ära geht zu Ende

Das Hotel Brunnital ist definitiv Geschichte. Bagger sind aufgefahren, um das altehrwürdige Hotel abzubrechen. Nun soll ein zweites Mehrfamilienhaus entstehen.

Georg Epp
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Bauherr Martin Hauger hofft, dass auch das zweite Mehrfamilienhaus realisiert werden kann. (Bild: Georg Epp (Unterschächen, 31. Januar 2017))

Bauherr Martin Hauger hofft, dass auch das zweite Mehrfamilienhaus realisiert werden kann. (Bild: Georg Epp (Unterschächen, 31. Januar 2017))

Georg Epp

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Die Überbauung Hotel Brunnital in Unterschächen macht Fortschritte, das erste Mehrfamilienhaus ist fertig erstellt, und seit Dezember 2016 sind auch alle acht Wohnungen verkauft oder vermietet. Um dies zu realisieren, wurden bereits im Mai 2015 der grosse Saal und das Schwimmbad abgerissen.

Nun haben auch der Hoteltrakt und der alte Dorfladen de­finitiv ausgedient, an seiner ­Stelle soll das zweite Mehrfamilienhaus entstehen. Zwei Bagger begannen nun die Infrastrukturen Brunnital abzureissen, starker Regen verhinderte grössere Staubemissionen.

Idee entstand vor über fünf Jahren

«Die Idee, den Brunnital-Komplex abzureissen und auf dem gesamten Areal Wohnraum zu schaffen, ist im August 2011 bei einem lockeren Gespräch auf der Hotelterrasse entstanden», erinnert sich Bauherr Martin Hauger aus Unterschächen. «Einerseits haben damals Diskussionen betreffend Investitionsbedarf an den Gebäuden, aber auch über die Zukunft des mehr als 140 Jahre alten Familienbetriebs zur Idee des Projekts Mehrfamilienhäuser geführt», ergänzt er. «Anderseits war es aber auch die Tatsache, dass es in Unterschächen generell an Wohnraum mangelt, gerade für junge Leute respektive Familien.» Zusammen mit Architekt Werner Furger aus Altdorf habe er dann die Idee respektive die zu erwartenden Auflagen analysiert. In der Folge sei die Idee immer konkreter geworden.

Auch im zweiten Mehrfamilienhaus sind 8 Wohneinheiten vorgesehen, nämlich vier 4 ?-­Zim­mer- und vier 2 ?-Zimmer-Wohnungen. Die kleineren 2 ?-Zimmer-Wohnungen sind als Alterswohnungen gedacht. Hier hofft Martin Hauger eine Stiftung zu gründen, um die Wohnungen zu günstigen Bedingungen vermieten zu können. Der Baubeginn ist aber ungewiss, nach Ansicht von Martin Hauger wird der Baubeginn des zweiten Mehrfamilienhauses nicht vor 2018 erfolgen. Trotzdem freut er sich, dass die erste Bauetappe gut über die Bühne ging, und hofft, dass das Interesse und die konkreten Nachfragen steigen, um auch die zweite Bauetappe zu realisieren.