UNTERSCHÄCHEN: Felssturz: Suche nach Vermissten geht heute weiter

Im Grenzgebiet Schwyz/Uri hat sich am Dienstagnachmittag ein Steinschlag ereignet. Drei Personen wurden verschüttet, eine davon konnte sich selber leicht verletzt befreien. Die Suche nach den beiden Vermissten geht erst am Mittwochmorgen weiter.

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Blick von der Glattalp: Eingekreist die Unglücksstelle. (Bild: Leserfoto Bote der Urschweiz)

Blick von der Glattalp: Eingekreist die Unglücksstelle. (Bild: Leserfoto Bote der Urschweiz)

Der Steinschlag ereignete sich am Dienstagnachmittag im Bereich Felsenweg auf der Urner Ruosalp, die auf dem Gemeindegebiet Unterschächen liegt. Ruedi Huber, Kripo-Chef und Pikettoffizier der Kantonspolizei Uri bestätigte auf Anfrage, dass dabei drei Personen verschüttet worden sind. Eine Person konnte leicht verletzt gerettet werden. Zur Identität der Verschütteten kann die Polizei bisher keine Angaben machen.

Momentan sind die Rega, Swiss Helikopters sowie die Feuerwehren Unterschächen und Altdorf im Einsatz. Die Feuerehr Altdorf wurde aufgeboten, da sie über das notwendige Material für den Rettungseinsatz verfügt. Ein Helikopter fliegt Einsatzkräfte der Feuerwehr ins Gebiet, Retter können derzeit aber nicht mehr auf den instabilen Schuttkegel. Die Situation an der Unfallstelle sei unsicher und ein Geologe kläre die Lage ab, so Huber.

Die Ruosalp liegt zuhinterst im Bisisthal auf knapp 1500 Metern über Meer. Erreichbar ist sie über Muotathal und die Talstation der Glattalpbahn oder vom Klausenpass aus zu Fuss über zwei verschiedene Wanderrouten. Vom Reusstal aus gesehen, liegt die Ruosalp hinter der Schächentaler Windgällen.

spe

Update folgt

Die Ruosalp liegt zuhinterst im Bisis­tal, aber auf Urner Boden. Sie ist über Muotathal oder vom Klausenpass aus übers Balmer Grätli oder die Ruosalper Chulm erreichbar. (Bild: Karte: Stepmap/Robert Bachmann)

Die Ruosalp liegt zuhinterst im Bisis­tal, aber auf Urner Boden. Sie ist über Muotathal oder vom Klausenpass aus übers Balmer Grätli oder die Ruosalper Chulm erreichbar. (Bild: Karte: Stepmap/Robert Bachmann)