Uraufführung des Musiktheaters «Wysel»

In Altdorf ist am Samstag das Musiktheater «Wysel» uraufgeführt worden. Die Schöpfer Franz-Xaver Nager (Text) und Christoph Baumann (Musik) bezeichnen das Stück als «lüpfige Bilderreise durch die Flegeljahre der Ländlermusik».

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Szene aus der Hauptprobe des Musical «Wysel». (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Szene aus der Hauptprobe des Musical «Wysel». (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

«Wysel» zeigt das Schicksal einer Frohnatur, die jodelnd und geigend die Welt zum Tanzen bringt, sich selbst aber ins Grab bugsiert. Das Stück bringt ein frei erfundenes, aber von realen Schweizer Volksmusikern inspiriertes Künstlerschicksal und damit die wenig bekannte Entstehungsphase der Ländlermusik (ca. 1920-1945) auf die Bühne.

Erzählt wird laut Pressetext in Bild und Ton die «himmeltraurige Erfolgsgeschichte» eines Ländlerkönigs, der vielleicht auch Charlie Parker, Jimi Hendrix oder Amy Winehouse hätte heissen können. «Lupfige Tänze stürzen in tiefe Schluchten, um als wehmütige Weisen neue Bergeshöhen zu erklimmen.»

Die Projektleitung von «Wysel» hat Franz-Xaver Nager, für die Szenografie zeichnet Rolf Derrer verantwortlich. Als Erzähler wirkt Walter Sigi Arnold. Im Ruran Music Ensemble wirken unter anderen Christoph Baumann, Noldi Alder, Hans Hassler und Marco Käppeli mit. (Bis zum 10. Februar weitere fünf Aufführungen in Altdorf; am 18. Februar in Zofingen.)

sda/ks