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25 Formationen begeistern Publikum an der «Chäppeli-Chilbi»

Bereits zum 59. Mal ging die «Chäppeli-Chilbi» über die Bühne. Über 40 Musikanten haben am vergangenen Samstag in rund 25 Formationen in der «Seerose» und im Restaurant Schützenstube musiziert.
Georg Epp
Beim grossen «Stubetä»-Finale nach Mitternacht musizierten 24 Musikanten gemeinsam. (Bild: Georg Epp, Flüelen, 12. Januar 2019)

Beim grossen «Stubetä»-Finale nach Mitternacht musizierten 24 Musikanten gemeinsam. (Bild: Georg Epp, Flüelen, 12. Januar 2019)

Um es vorweg zu nehmen, an der diesjährigen «Chäppeli-Chilbi» gab es keine neuen Beteiligungsrekorde, jedoch war es einer der schönsten Anlässe der vergangenen Jahre. Für einmal hatte es Platz, es mussten keine Musikanten abgewiesen werden. Verschiedene Formationen freuten sich, kleine Konzerte liefern zu können.

Bereits am frühen Nachmittag erfreuten zwölf Nachwuchstalente in der Alterspension Seerose in Flüelen die Senioren im Heim. Unter der Regie von Robi «Chocher» Arnold hat sich der Anlass zur willkommenen Nachwuchsförderung entwickelt.

Premiere für Danilo Epp und Jonas Ziegler

Für die beiden Flüeler 5. Klässler Danilo Epp und Jonas Ziegler war es ein besonderer Tag. Erstmals wagten sie, vor grosser Kulisse aufzuspielen. Nur leicht nervös erledigten sie ihre Premiere wie ältere Routiniers. Als Gegensatz griff auch der 82-jährige Koni Gisler, «Moritschä Koni», das älteste noch lebende Gründungsmitglied, noch einmal in die Örgelitasten. Der Altersunterschied vom jüngsten zum ältesten Musiker betrug somit genau 72 Jahre.

Ein Gedenkgottesdienst mit Pater Damian Weber und den Flüeler Sängerknaben rundete die Aktivitäten im Seniorenheim ab. Um 17 Uhr startete die «Chäppeli-Chilbi» in der «Schützenstube». Moderator Thom Epp führte durch das Programm. Es wurde kräftig das Tanzbein geschwungen. Als Standardformationen sorgten das «Echo vom Gitschä», das Duo Fredy und Beat, Franz Marty Junior und Senior aus Arth, «Feentalgrüäss», «Echo vo Änädurä» und andere Formationen für Stimmung. Vor 58 Jahren sammelte man Geld, um der «Seerose» zu einer Kapelle zu verhelfen, seit längerer Zeit wird der Erlös für einen Ausflug verwendet. Das OK mit Heinz Gerig an der Spitze nahm Rücksicht auf die Generalversammlung des Verbandes Schweizer Volksmusik Sektion Uri (VSV Uri) und entschied erneut, den Termin der «Chilbi» nach hinten zu verschieben.

Danilo Epp (links) und Jonas Ziegler (rechts) begeisterten mit ihrem ersten Auftritt vor grossem Publikum in der «Seerose», zusammen mit Bassist Dominik Gisler. (Bild: Georg Epp, Flüelen, 12. Januar 2019)

Danilo Epp (links) und Jonas Ziegler (rechts) begeisterten mit ihrem ersten Auftritt vor grossem Publikum in der «Seerose», zusammen mit Bassist Dominik Gisler. (Bild: Georg Epp, Flüelen, 12. Januar 2019)

Schwyzerörgeli-, gemischte Formationen und klassische Akkordeonmusik wechselten sich den ganzen Abend in munterer Reihenfolge ab. Mit einer Diashow blickte man zurück, was mit dem letztjährigen Erlös gemacht wurde – ein Ausflug der 33 «Seeröseler-Bewohner».

«Ein grosser Stellenwert unter den Musikanten»

Heinz Gerig freute sich, dass auch an der diesjährigen «Chäppeli-Chilbi» der finanzielle Grundstock gelegt wurde, um erneut einen Ausflug planen zu können. Hans Bär, der seit vielen Jahren aktiv an der «Chilbi» dabei ist, sagte: «Auch mit etwas weniger Beteiligung hat die «Chäppeli-Chilbi» nach wie vor grossen Stellenwert unter den Musikanten und ist sehr beliebt.»

Die tanzfreudigen Ländlermusikfreunde verhinderten beinahe den Gesamtchor, der schliesslich nach Mitternacht doch noch Tatsache wurde.

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