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URI 18: 191 Unternehmen wollen sich im Eyschachen präsentieren

Die anfängliche Skepsis der Messeorganisatoren war unbegründet: Praktisch die gesamte Ausstellerfläche konnte vergeben werden. Jetzt warten andere Aufgaben auf das Organisationskomitee.
Auf 5700 Quadratmetern im Eyschachen zeigen Urner Unternehmen ihr Schaffen. (Bild: PD)

Auf 5700 Quadratmetern im Eyschachen zeigen Urner Unternehmen ihr Schaffen. (Bild: PD)

5700 Quadratmeter: Auf dieser Fläche, so gross wie 90'000 ausgelegte A4-Blätter, wird sich im kommenden September das Urner Gewerbe präsentieren. 191 Unternehmen haben sich bis gestern Morgen angemeldet – und einzelne werden voraussichtlich noch folgen, wie die Organisatoren der Uri 18 mitteilten. «Die Fläche, die wir zur Verfügung stellen können, ist praktisch ausverkauft», sagt OK-Präsident Urban Camenzind. Nur ein paar «Nachzügler» werde man noch unterbringen können. Der guten Nachfrage entsprechend sehe auch das Budget positiv aus und liege im Rahmen der Vorstellungen. «Somit haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht», sagt Camenzind.

Gute Erfahrungen von 2006 helfen der Uri 18

«Am Anfang war eine gewisse Unsicherheit da», so der OK-Präsident. «Wir wussten nicht, wo die Reise hingehen wird und ob die Unternehmen bereit sein würden, mit uns zu gehen.» Denn schliesslich investieren die Betriebe Zeit und Geld – und müssen erst noch ihre tägliche Arbeit für ein paar Tage warten lassen. «Bald aber haben wir gemerkt, dass es sehr vielen Urner Unternehmen wichtig ist, sich, ihre Arbeit und ihre Produkte in der Öffentlichkeit zu zeigen.» Ein gewisser Stolz sei zu spüren, aber auch gute Erfahrungen, die viele Unternehmen an der Uri 06 machen konnten, trugen ihren Teil dazu bei. Daneben konnte sich das OK erleichtert geben, als auch Unterstützung von Sponsoren und Medienpartnern zugesichert wurde. Die Stimmung dem Vorhaben gegenüber sei allgemein sehr positiv.

Dass man mitmachen möchte, sei also für die Unternehmen rasch klar gewesen. Doch viele hätten sich nach dem Wie gefragt. «Bei uns haben sich viele erkundigt, wie viel Fläche sie denn benötigten und was sie an den Ständen zeigen sollten», erinnert sich Camenzind. Überrascht war das OK, dass pro Aussteller durchschnittlich grössere Flächen gebucht wurden, als man anfänglich angenommen hatte. «Eine gute Möglichkeit, offene Fragen zu klären, und Unsicherheiten zu verringern, boten die Ausstellercafés», so der Urner Volkswirtschaftsdirektor. Alle zwei Wochen konnten interessierte Unternehmer dabei unverbindlich Beratung in Anspruch nehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt seien nicht sämtliche Details bekannt. «Es gibt noch zu klären, wer neben wem stehen wird, an welcher Ecke die grössten Besucherströme zu erwarten sind, wer wie viel Licht und Strom braucht», so Camenzind. «Nach Möglichkeit werden wir aber sicherlich versuchen, die geäusserten Wünsche der Unternehmen zu berücksichtigen.»

Ausstrahlung auch über die Kantonsgrenze hinaus

Die Ausstellung ist somit gesichert – doch auf die Organisatoren wartet schon die nächste Aufgabe: «Jetzt gilt es, möglichst viele Besucher an die Messe zu bekommen.» Doch Camenzind ist zuversichtlich: «Wir haben in der Anmeldephase gemerkt, dass wir ein leistungsfähiges Unternehmertum haben. Das wird mit Sicherheit Ausstrahlung entfalten – auch über die Kantonsgrenze ­hinaus.»

Florian Arnold

florian.arnold@urnerzeitung.ch

Hinweis

Die «Urner Zeitung» und das «Urner Wochenblatt» publizieren im Vorfeld der Uri 18 unter der Rubrik «Noch x Tage bis zur Uri 18» mehrere gemeinsame Beiträge zur Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse im September 2018.

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