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URI: Abwasser aus dem Oberland fliesst bald nach Altdorf

Die Delegierten stimmten dem positiv abschliessenden Budget zu. Bei Abwasser Uri steht mit der Ableitung des Abwassers der Gemeinden von Realp talwärts in die ARA Altdorf ein Grossprojekt an. 2018 und 2019 werden die Hauptarbeiten dafür ausgeführt.
Archivbild Urs Hanhart

Archivbild Urs Hanhart

Die Gemeindevertreter sagten am Dienstagabend an der GV von Abwasser Uri einstimmig Ja zum Budget 2018. Ernst Zgraggen, Mitglied des Verwaltungsrats, zeigte auf, dass bei einem Aufwand von 8,606 Millionen Franken mit einem Gewinn von 30000 Franken gerechnet wird. Ebenso deutlich gutgeheissen wurden die geplanten Investitionen von 750000 Franken.

Verwaltungsratspräsident Rolf Infanger erklärte den Delegierten, weshalb die Tarife nicht gesenkt werden können. «Der Aufwand in den Bereichen Personal, Material und Betrieb wird bereits heute durch Anschlussgebühren mitfinanziert», sagte Infanger. Sobald diese Erträge aufgrund geringerer Bautätigkeit tiefer ausfallen würden, sei mit negativen Abschlüssen zu rechnen.

Ein Grossprojekt, das in den kommenden Jahren bei Abwasser Uri im Zentrum steht, ist die Abteilung des Abwassers aus dem Urner Oberland zur ARA Altdorf. Stefan Simmen, Mitglied des Verwaltungsrats, informierte über die geplanten Schritte. Dabei betonte er, dass 2018 und 2019 ein grosser Teil der Arbeiten ausgeführt werde. Zwischen Andermatt und Göschenen wurden im laufenden Jahr in acht Abschnitten Leitungen verlegt. 90 Prozent der Arbeiten konnten realisiert werden. Bis Ende 2018 sollen sämtliche Leitungsbau- arbeiten abgeschlossen sein. Ab 2020 erfolgt der Umbau der ARA Andermatt in ein Abwasserpumpwerk mit Rückhaltebecken.

Auf dem Abschnitt zwischen Göschenen und Wassen wird von 2018 bis 2020 eine neue Abwassertransitleitung gebaut. Der Umbau der ARA Göschenen findet im Herbst 2019 statt. Neu gebaut wird auch eine Abwassertransitleitung zwischen Wassen und Gurtnellen. Bis Ende 2019 sollten diese Leitungsarbeiten abgeschlossen sein. Ab Sommer 2019 erfolgt der Umbau der ARA Wassen mit Fang- und Rückhaltebecken. Im Abschnitt Gurtnellen bis Amsteg muss das Abwassernetz zum Teil erneuert werden. Mit den Bauarbeiten wurde im vergangenen April in Intschi begonnen. Im Sommer 2018 wird das Abwasserpumpwerk Meitschligen erweitert und umgebaut. Auf dem Abschnitt zwischen Amsteg und Erstfeld muss das Abwassernetz zum Teil erneuert werden. Ab Februar 2018 wird eine neue Transitleitung vom Abwasserpumpwerk Schützen nach Erstfeld erstellt. Saniert wird auch die Groberschliessung in Erstfeld.

3 Millionen für Sanierung der ARA Seelisberg

Zusammen mit der Sanierung der Schützengasse in Altdorf werden auch verschiedene Leitungen erneuert. Die Realisierung des Gemeinschaftsprojekts zusammen mit der Gemeinde Altdorf ist ab Februar 2018 geplant. Die Kosten für Abwasser Uri belaufen sich auf 1,5 Millionen Franken. Die Abwasser von Seedorf und künftiges Abwasser aus anderen Seegemeinden werden über eine neue Pumpleitung zur ARA Altdorf geführt.

Für 3 Millionen Franken wird bis Herbst 2019 die ARA in Seelisberg saniert. Dadurch wird auch die bisherige Kapazität entsprechend vergrössert.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

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