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URI: Arnold glaubt an seine Chance

Beat Arnold will nach Bern. Die Ständeratssitze greift er aber nicht an. Seiner Linie will er im Nationalrat treu bleiben und vor allem auf Sachpolitik setzen.
Florian Arnold
Beat Arnold: «Ich werde auch in Zukunft Sachpolitik betreiben. Alles andere ist mir fremd.» (Bild Florian Arnold)

Beat Arnold: «Ich werde auch in Zukunft Sachpolitik betreiben. Alles andere ist mir fremd.» (Bild Florian Arnold)

Florian Arnold

Sicherheitsdirektor Beat Arnold will in den Nationalrat. Dies gab der 37-jährige Schattdorfer SVP-Politiker gestern bekannt. Die Nomination findet im Rahmen der Generalversammlung am 12. März statt. «Ich finde es reizvoll, mich auf nationaler Ebene für den Kanton Uri einzusetzen», sagte Arnold auf Anfrage. Der Entscheid sei in den vergangenen Wochen gefallen, nach vielen Gesprächen und reiflicher Analyse der Situation.

Ständerat wird nicht angegriffen

Zur Situation: Neben Ständerat Markus Stadler hat auch Nationalrätin Gabi Huber ihren Rücktritt bekannt gegeben. Damit werden zwei der drei Urner Sitze in Bern frei. Wie schon länger bekannt ist, möchte Regierungsrat Josef Dittli in den Ständerat einziehen. Gleichzeitig stellt sich Isidor Baumann zur Wiederwahl. «Beide Kandidaten können den Kanton Uri im Ständerat gut vertreten», glaubt Arnold.

Für sich selber möchte er nun den Nationalratssitz von Gabi Huber gewinnen. Die Wahlkommission der SVP Uri rechnet sich für die Nationalratswahlen die höheren Chancen aus als für die Ständeratswahlen. Arnold: «Bei der jetzigen Ausgangslage sind die Chancen intakt.» Er weiss aber, dass er kaum der einzige Kandidat bleibt. «Es wird nicht einfach werden.»

«Genügend Erfahrung»

Beat Arnolds politische Laufbahn begann 2006 als Landrat. 2010 schaffte es der Schattdorfer als erster SVP-Vertreter in den Regierungsrat. «Ich bringe genügend Erfahrung mit», zeigt sich Arnold überzeugt. «In den vergangenen zehn Jahren habe ich erfahren, welche Auswirkungen die Entscheide in Bern auf den Kanton Uri haben – gerade in der Bundespolitik.»

Arnold betont, dass er in Bern an seinem politischen Stil festhalten würde. «Ich werde auch in Zukunft Sachpolitik betreiben. Alles andere ist mir fremd.» Dabei will er auch nicht streng nach Parteidoktrin der SVP Schweiz politisieren. «Es gab bisher auch keine Weisungen von oben, obwohl natürlich von unserer Kantonalpartei erwartet wird, dass wir auch auf nationaler Ebene mitmischen.»

SVP sieht Richtungsentscheid

Nun soll also der Wahlkampf beginnen. «Die Wählerstärke der SVP wird sicher ein Argument für den Wahlkampf», sagt Arnold «Das Hauptargument aber wird meine geleistete Arbeit als Regierungsrat sein.» Auf eine etwas härtere Rhetorik setzt die Kantonalpartei in ihrer Medienmitteilung: «Die SVP Uri hat sich zum Ziel gesetzt, im Herbst einen Sitz zu gewinnen, um die bürgerlichen Anliegen in Zukunft in Bundesbern zu vertreten.» Als erster Urner SVP-Vertreter soll es nun Arnold nach Bern schaffen. 2003 scheiterte Paul Dubacher gegen Gabi Huber; 2011 Gusti Planzer gegen Markus Stadler. Die Wahlen ins eidgenössische Parlament würden zu einem Richtungsentscheid werden, welcher die Geschicke des Landes für weit mehr als nur die nächsten vier Jahr prägen werde, schreibt die SVP.

Der Wahlherbst dürfte spannend werden. Neben der SVP haben auch CVP, FDP und SP/Grüne bisher stets beteuert, dass sie sich um die frei werden Sitze im National- und Ständerat bewerben werden.

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