URI: Astra nimmt Verkehrsproblem in der Schöllenen ernst

Während der Erneuerung der Schöllenenstrasse ist es 2014 zu grösseren Staus gekommen. Das Astra sieht Verbesserungspotenzial.

Drucken
Teilen
Bild: Urs Hanhart / Neue UZ

Bild: Urs Hanhart / Neue UZ

Die Bauarbeiten im unteren und im oberen Bereich der Schöllenen können termingerecht abgeschlossen werden. «Wir haben nahezu das Optimum erreicht und dürfen stolz sein», sagt Projektleiter Willy Reck vom Bundesamt für Strassen (Astra). In der oberen Schöllenen ist das Urnerloch umfassend saniert worden. Dafür verlegte man die Strasse vorübergehend aufs Trasse der Matterhorn Gotthard Bahn. Der Tunnel ist nun zwei Meter breiter. Beim Färschenkehr in der unteren Schöllenen wurden unter anderem die Sützmauern, saniert, den Strassenbelag ersetzt, und eine Entwässerung gebaut. «Mit diesen Massnahmen haben wir die Verkehrsicherheit erhöht», sagte Reck.

Während der Bauarbeiten enstanden bisweilen längere Staus, insbesondere am Auffahrtwochenende. «Wir haben die Situation unterschätzt», räumt Reck ein. Prekär war es an Himmelfahrt, als drei Verkehrunfälle in der Region passierten. Reck ortet noch Verbesserungspotenzial. Das Astra prüft derzeit mit der Urner Polizei, welche Massnahmen noch ergriffen werden können. Im Frühling soll darüber informiert werden. Klar ist: An Auffahrt und Pfingsten und in den Sommerferien sind die Baustellen geschlossen. Zur Entschärfung der Lage dürften ab dem kommenden Jahr auch die Baustellen selber beitragen. Sie rücken näher zusammen. Mit der Instandetzung der Galerien Heuegg und Tanzenbein verkürzt sich ab April 2015 die Distanz zwischen den Baustellen deutlich. «Das macht es einfacher», so Reck.

Sven Aregger