URI: Asylsuchende sind in Realp noch ohne Job

Der Bund klärt zurzeit ab, welche gemeinnützigen Arbeiten die Asylbewerber in Realp verrichten können. Die Gemeinde selbst hat keinen Bedarf.

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Realps Gemeindepräsident Armand Simmen vor der Asylunterkunft. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

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Beim Bundesamt für Migration (BFM) sind derzeit Abklärungen über mögliche Beschäftigungen der Asylbewerber in Realp im Gange. «Die Idee ist, dass Asylbewerber gemeinnützige Arbeiten oder Tätigkeiten verrichten», sagt Mediensprecherin Céline Kohlprath. Das Tagesprogramm in Realp sieht laut BFM dreimal gemeinsames Essen und Deutschkurse vor. Auch müssen die Bewohner ihre Unterkunft selber reinigen. Bis kommende Woche will man ihnen Möglichkeiten bieten, um eine vernünftige Tagesstruktur zu haben. Bei der Gemeinde macht man sich dazu keine Gedanken. «Wir wüssten nicht, mit welcher Arbeit uns die Asylsuchenden unterstützen könnten», sagt Gemeindepräsident Ar­mand Simmen. Wenn jemand von sich aus Ideen hätte, würde man diese an die Firma ORS weiterleiten, die für die Betreuung der Asylsuchenden zuständig ist. Aktiv werde nichts unternommen.

Derzeit sind in der Unterkunft Schweig in Realp 19 Asylbewerber untergebracht. Bis in drei Wochen sollen es 80 sein.

Roger Rüegger

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Bild: Urs Hanhart / Neue UZ
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