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URI: Bauen will über Fusion mit Seedorf verhandeln

Ein Mandat für Fusionsgespräche mit Seedorf, Orientierungen zur Sanierung der Bauerstrasse, das Budget 2017 und Kredite von insgesamt 2,13 Millionen sind die Haupttraktanden der Gemeindeversammlung.
Bruno Arnold
Blick auf die Gemeinde Bauen mit der Kirche, die bei Hochzeiten beliebt ist. (Bild: Florian Arnold)

Blick auf die Gemeinde Bauen mit der Kirche, die bei Hochzeiten beliebt ist. (Bild: Florian Arnold)

Die Gemeinde Bauen will Fusionsgespräche mit Seedorf aufnehmen. «Der Gemeinderat steht einer Fusion positiv gegenüber», schreibt er in seiner Botschaft zuhanden der Gemeindeversammlung vom 21. November. Um die Legitimation für offizielle Verhandlungen mit Seedorf zu erhalten, beantragt die Bauer Exekutive den Stimmberechtigten, ihr ein entsprechendes Mandat zu übertragen.

Angesprochen worden war das Fusionsanliegen an der Gemeindeversammlung im März 2016 von einem Einwohner. Im Juni verschickte man total 136 Fragebogen in die Haushaltungen, um die Meinung der Bevölkerung einzuholen. 53 wurden fristgemäss retourniert. Dem Thema Fusion stellten sich 47 Befragte positiv gegenüber, 4 negativ. 51 Personen wünschten, dass der Gemeinderat das Projekt Fusion aufnehme, 1 Bürger sprach sich dagegen aus. «Aufgrund der eindeutigen Rückmeldungen sieht der Gemeinderat den Zeitpunkt als gegeben, das Thema Gemeindefusion weiter zu behandeln», schreibt Gemeindepräsidentin Heidi Meier in der Botschaft.

Totalsperrungen sind unumgänglich

Die Bauerstrasse wird auf dem Abschnitt Brücke Choltal bis und mit Kehrplatz komplett erneuert. Zudem soll die Parking-Situation mit einer neuen Anordnung der Parkplätze beim Kehrplatz verbessert werden. Die Baudirektion rechnet mit Gesamtkosten von 900 000 Franken, die voll und ganz zu Lasten des Kantons gehen. Geplant ist, die Arbeiten Ende Februar aufzunehmen. Sie dürften rund sieben Wochen dauern. Während der Bauzeit muss die Strasse in Teilabschnitten für den Autoverkehr vollständig gesperrt werden. Der Wander- und Bikeweg wird umgelegt. Um die Mobilität der Einwohner bestmöglich zu gewährleisten, werden täglich mehrere Transportschiffe verkehren. Für Rettungsorganisationen ist die Zufahrt jederzeit gewährleistet. An der Versammlung werden Vertreter des Amts für Tiefbau Uri und der projektierenden Firma die Notwendigkeit und die technischen Details der Sanierung näher erläutern.

In der Alten Post gibt es neue Wohnungen

Die Kommission Land und Liegenschaft sowie der Gemeinderat beantragen einen Kredit von 1,5 Millionen Franken für die Sanierung des gemeindeeigenen und unter Denkmalschutz stehenden Hauses Alte Post. Unter Beibehaltung der bestehenden Gebäudestrukturen sollen drei neue 3?- bis 4?-Zimmer-Wohnungen entstehen.

«Die Finanzierung wurde aufgrund der vorhandenen aktuellen Unterlagen geprüft und ist im Grundsatz gesichert», schreibt der Gemeinderat zuhanden der Versammlung. Bei einem Ja will man bis Ende 2016 die Baueingabeunterlagen erstellen und das Bauprojekt eingeben.

Im Weiteren empfiehlt der Gemeinderat ein Ja zu einem Kredit von 180 000 Franken für die Sanierung des Parkplatzes am See. Dieser weist unzählige Risse und Belagsflickstellen sowie starke Verformungen wegen der starken Baumwurzeln auf. Der Belag und die Kofferung sollen erneuert, die bestehenden Bäume im Bereich der Parkflächen gefällt werden. Den Unterbau will man belassen. Es sollen maximal 19 Parkplätze entstehen.

Das bestehende Wasserreservoir im Walchtrig hat ein Volumen von 50 m3 und genügt den heutigen Ansprüchen nicht mehr. Nun soll ein neues mit einer Kapazität von 150 m3 gebaut werden. Als Standort ist die 6 Meter höher gelegene Spicherstett vorgesehen, womit auch das Gebiet Rütli erfasst werden könnte. Das Wasser soll künftig in entsprechenden Leitungen ins neue Reservoir und danach über die UV-Anlage ins Netz geleitet werden. Die Kommission Neubau Wasserreservoir und der Gemeinderat beantragen, für das Bauvorhaben einen Kredit von 450 000 Franken gutzuheissen.

Gemeinde rechnet mit einem Defizit

Die Stimmberechtigten haben auch über das Budget 2017 zu befinden. Es prognostiziert bei einem Aufwand von 724 000 Franken ein Defizit von 75 000 Franken. Der Steuerfuss für natürliche Personen soll bei 100 Prozent belassen werden.

Schliesslich ist am 21. November auch die Wahl eines neuen Gemeinderatsmitglieds traktandiert. Als neue Verwalterin für die Amtsdauer 2017/18 stellt sich Andrea Oberholzer-Arnold zur Verfügung.

Hinweis

Die Gemeindeversammlung findet am Montag, 21. November, 20 Uhr im Mehrzweckgebäude statt. Die Projektpläne für das Haus Alte Post sind ab 19.30 Uhr aufgelegt. Kommissionsmitglieder sind vor Ort, beantworten Fragen und geben detaillierte Informationen ab.

Bruno Arnold

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