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URI: Benutzung der Reussuferwege wird geregelt

Der Regierungsrat des Kantons Uri hat ein Konzept für die Nutzung der Uferwege entlang der Reuss für Fussgänger, Radfahrer und Reiter genehmigt. Primärer Zweck der Reussdämme ist es, den Schutz vor Hochwasser zu gewährleisten.
Die Benützung der Uferwege entlang der Reuss wird genau geregelt. (Bild: Archiv Neue UZ)

Die Benützung der Uferwege entlang der Reuss wird genau geregelt. (Bild: Archiv Neue UZ)

Durch Massnahmen für den Hochwasserschutz sind entlang der Reuss breite Uferwege entstanden. Dadurch steht den verschiedenen Benutzern heute auf den meisten Abschnitten so viel Platz zur Verfügung, dass ein rücksichtsvolles Nebeneinander möglich ist, wie die Standeskanzlei Uri am Dienstag mitteilte. Das neue Benützungskonzept berücksichtigt dies und gestattet folgenden Gruppen die Benützung auf den jeweiligen Abschnitten:

Für die Fussgänger und Radfahrer:

  • Rechter Reussuferweg (in Fliessrichtung): Brücke Weg der Schweiz, Flüelen, bis Mündung Chärstelenbach, Amsteg.
  • Linker Reussuferweg (in Fliessrichtung): Brücke Weg der Schweiz, Seedorf, bis Wild-unterführung Bielenhofstatt, Erstfeld; Männigen, Gurtnellen, bis Chärstelenbach, Amsteg.

Für die Reiter:

  • Rechter Reussuferweg (in Fliessrichtung): Brücke Weg der Schweiz, Flüelen, bis Mündung Chärstelenbach, Amsteg.
  • Linker Reussuferweg (in Fliessrichtung): N2-Brücke Allmend, Seedorf, bis Hochweg, Attinghausen; Bockibach bis Wildunterführung Bielenhofstatt, Erstfeld; Männigen, Gurtnellen, bis Kettensteg, Amsteg.

Für die Reiter und die Radfahrer werden die folgenden Auflagen gemacht:

Im Allgemeinen:

  • Alle Benützer haben aufeinander Rücksicht zu nehmen. Gegenseitige Belästigungen oder Gefährdungen sind zu vermeiden (das Kreuzen hat in einem der Situation an-gepassten Tempo zu erfolgen).
  • Die Uferwege sind schonend zu benützen. Jede Beschädigung ist verboten.
  • Die Benützung der Uferwege ist nur im Rahmen des Gemeingebrauchs zulässig. Jede Benützung, die darüber hinausgeht, ist bewilligungspflichtig.

Für die Reiter im Besonderen:

  • Grundsätzlich darf auf den Uferwegen das Pferd höchstens im Trab geführt werden. Ausgenommen sind speziell hergerichtete Strecken im Gebiet Seedorf und Attinghausen, welche das Galoppieren erlauben.
  • Auf aufgeweichten Uferwegen darf nicht geritten werden.
  • Es dürfen nur Hufeisen ohne Stollen benützt werden. Bei Eis und Schnee können Stollen montiert werden; die speziell gefährdeten Bauwerke «Brücke Palanggenbach» (Mündung) und «Brücke Weg der Schweiz» dürfen in diesem Fall jedoch nicht benützt werden.

Der Regierungsrat behält sich vor, auf diesen Beschluss zurückzukommen, wenn Hochwasserschutzbauten wesentlich beschädigt werden oder sich andere Unzulänglichkeiten zeigen.

pd/zim

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