URI: Bobfahrer treten in Andermatt zur Selektion an

Auf der neuen Anstossbahn in Andermatt beginnen bald die Trainings der Skeleton- und Bobfahrer. Die Rampe wurde ähnlich konzipiert wie der Startbereich an der Olympiade 2010 in Vancouver.

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Zurzeit wird die Bob-Anstossbahn in Andermatt aufgebaut. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Zurzeit wird die Bob-Anstossbahn in Andermatt aufgebaut. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

In zehn Tagen können die Schweizer Bobfahrer in Andermatt mit ihrem Training starten. Zurzeit bauen WK-Soldaten noch immer an der Bob-Anstossbahn beim Pferdestall im Kasernenareal. Die Armee hatte die Bahn 2007 extra für die zehntägige Zürcher Herbstmesse Züspa gebaut. Die 120 Meter lange Holz- und Stahlkonstruktion war nun zwei Jahre im Kanton Aargau eingelagert. Jetzt übernimmt der Schweizerische Bobsleigh-, Schlitten- und Skeleton-Sportverband (SBSV) die Bahn.

Am 17. Juli übergibt das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport die Anstossbahn offiziell dem SBSV. «Bisher mussten unsere Athleten gewisse Trainingseinheiten in Turin oder Calgary absolvieren», sagt Projektleiter Christoph Kissling. «Diese Anstoss-Trainings können wir nun in Andermatt durchführen.» Die Rampe wurde ähnlich konzipiert wie der Startbereich des Eiskanals an der Olympiade 2010 im kanadischen Vancouver.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.