URI: Der Kanton wird als familienfreundlicher Arbeitgeber taxiert

Eine grosse Mehrheit der Urner Kantonsangestellten erachtet die Verwaltung als familienfreundliche Arbeitgeberin. Trotzdem will Uri künftig das Angebot an Teilzeitstellen erhöhen und die Einführung von Home Office als Arbeitsmodell prüfen.

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Urner Kantonsangestellte geben an, Arbeit und Familie gut unter einen Hut bringen zu können. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Urner Kantonsangestellte geben an, Arbeit und Familie gut unter einen Hut bringen zu können. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Auf Vorschlag der Kommission für Gleichstellung von Frau und Mann hatte der Urner Regierungsrat 2015 eine Lohngleichheitsprüfung und eine Mitarbeiterbefragung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Kantonsverwaltung in Auftrag gegeben.

Der vorliegende Bericht bestätige nun, dass die Anforderungen an die Lohngleichheit zwischen Frau und Mann bei der kantonale Verwaltung erfüllt seien, teilte der Regierungsrat am Dienstag mit.

Bei der Personalbefragung stand die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Zentrum. Die grosse Mehrheit der Angestellten erachteten die Verwaltung als familienfreundliche Arbeitgeberin, heisst es weiter. Ein Drittel der befragten Angestellten wünscht sich zudem ein Angebot für Home Office. Die Rücklaufquote der Befragung lag bei 48 Prozent.

Trotz der positiven Gesamteinschätzung ist die Kommission für Gleichstellung von Frau und Mann der Ansicht, dass die Gleichstellung von Mann und Frau sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch verbessert werden können.

Aus diesem Grund beschloss der Regierungsrat, die Einführung von Home Office als Arbeitsmodell innerhalb der Kantonsverwaltung zu prüfen. Zudem soll im Kaderbereich der Frauenanteil und das Angebot an Teilzeitstellen erhöht werden. (sda)