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URI: Die Riesenkristalle sind ein Publikumsmagnet

Trotz Sperrung der Schöllenen haben mehr Personen das Museum Sasso San Gottardo besucht. Nun will man in die Zukunft investieren.
Franz von Arx platziert im Mai 2015 die Riesenkristalle, die er 2009 am Planggenstock auf der Göscheneralp gefunden hat, im Sasso San Gottardo. (Archivbild Neue UZ/Anian Heierli)

Franz von Arx platziert im Mai 2015 die Riesenkristalle, die er 2009 am Planggenstock auf der Göscheneralp gefunden hat, im Sasso San Gottardo. (Archivbild Neue UZ/Anian Heierli)

red. Die Museumsfestung Sasso San Gottardo ist auf gutem Weg: Bereits in der dritten Vollzeitsaison konnten dank dem neuen, 2014 implementierten Konzept die Kosten gesenkt werden. Gleichzeitig sind die Besucherzahlen erhöht worden. «Dank der Präsentation der Riesenkristalle, dem Ausbau der übrigen Ausstellungsteile und weiteren betrieblichen Optimierungen dürfen wir heute feststellen, dass Sasso San Gottardo ausgezeichnet für die Zukunft positioniert ist», schreibt die Stiftung Fondazione Sasso San Gottardo in einer Mitteilung. Man wolle dauerhaft zu einem wichtigen Bestandteil des historischen Erbes der Schweiz werden.

Vor allem wegen der grössten je in den Alpen gefundenen Kristalle und des Ausbaus des historischen Teils der ehemaligen Gotthardfestung Sasso da Pigna haben in dieser Saison rund 20 000 Personen das Museum besucht – und das trotz der Vollsperrung Schöllenenschlucht im Frühling 2015 während fast vier Wochen.

Diese fast 30-prozentige Steigerung der Besucherzahlen hat sich auch auf die umliegenden Attraktionen wie das Gotthard Hospiz und dessen Restauration, den Vier-Quellen-Weg sowie das einzigartige Felsenhotel La Claustra positiv ausgewirkt. «Je länger, desto mehr stellen wir fest, dass das Gesamtangebot auf dem Gotthardpass der wahre Schlüssel zum Gesamterlebnis Gotthard ist», schreibt die Stiftung.

«Unser Weg ist der richtige»

Vor allem die Rückkehr der grössten Kristalle der Alpen in den Sasso wirkte sich positiv auf die Besucherzahl aus. Die Kristalle sind in privater Hand, und das Museum darf diese für mindestens fünf Jahre ausstellen. Sowohl das Gruppengeschäft wie auch die Eintritte durch individuelle Besucher haben markant zugelegt. «Wir sind überzeugt, dass unser Weg, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und vor allem die Kristalle und die historische Festung zu promoten, der richtige ist», heisst es in der Mitteilung.

Effizienteres Management

Dank dem 2014 eingeführten rigiden Kostenmanagement und einer effizienteren Besucherführung konnten die Betriebskosten dieses Jahr nochmals um 15 Prozent gesenkt werden. Vor einigen Tagen hat die Museumsleitung zudem die Zusicherung bekommen, dass die Albert Koechlin Stiftung zur weiteren Optimierung des Energieverbrauchs finanzielle Unterstützung zugesichert hat.

Der Stiftungsratspräsident, Alfred Markwalder, zieht eine erfreuliche Bilanz: «Sasso San Gottardo entwickelt sich äusserst positiv. Dank den vielen Sponsoren und der erfreulichen Entwicklung der Besucherzahl dürfen wir heute feststellen, dass Sasso San Gottardo für die Zukunft gerüstet ist», so Markwalder. «Die anvisierten Ziele wurden erreicht oder übertroffen.»

Betrieb soll gesteigert werden

Markwalder dankt deshalb dem Bund und den Kantonen Tessin, Uri, Schwyz und Zug für die wertvolle Unterstützung. «Festhalten dürfen wir, dass im 2015 der gesamte Betrieb dank den guten Besucherzahlen grösstenteils selbsttragend geführt werden konnte», betont Markwalder. «Wir sind zuversichtlich, dass 2016 eine weitere Steigerung der Besucherzahlen und eine Reduktion der Betriebskosten erzielt werden können.»

2016 soll mit regelmässigen Abenteuerführungen und zusätzlichen Ausbauten der vorhandenen Ausstellungen und Exponaten gepunktet werden. Verschiedene Verträge mit wichtigen Reiseveranstaltern sind bereits unter Dach und Fach, und die angedachte Sanierung des Lüftungs- und Heizungssystems lassen noch einmal eine Reduktion der Kosten erwarten.

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