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URI: Drittheftigster Föhnsturm auf dem Gütsch

Die Sturmlage in den Alpen in der Nacht auf Weihnachten hat zu einem Föhnsturm mit Rekordwerten geführt. Am Gütsch oberhalb von Andermatt wurde der drittheftigste Föhnsturm seit dem Messbeginn vezeichnet.
Föhnsturm heute Vormittag in den Innerschweizer Bergen, vom Buttenberg aus gesehen. (Bild: Leserbild Josef Habermacher)

Föhnsturm heute Vormittag in den Innerschweizer Bergen, vom Buttenberg aus gesehen. (Bild: Leserbild Josef Habermacher)

Der Sturm rund um den Gütsch vom 24. auf den 25. Dezember wies Böen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 208 km/h auf. Heftiger windete es nur in den Jahren 1983 mit 226 km/h und 1994 mit 219 km/h. Auch diese beiden Spitzenwerte wurden durch einen Föhnsturm verursacht. Gemessen werden die Windgeschwindigkeiten am Gütsch seit 1981. Im Schnitt sei ein Sturm mit dieser Messstärke nur etwa alle zehn Jahre zu erwarten, schreibt Meteo Schweiz in einer Medienmitteilung.

Schnee erreicht den Norden

Der Föhn flacht am Abend des 25.Dezembers ab. Dies hat zur Folge, dass die Niederschläge, welche im Süden bereits begonnen haben, auch auf die nördlich angrenzenden Regionen übergreifen. In den Zentralschweizer Bergen werden voraussichtlich bis Donnerstagabend mehr als 40 Zentimeter Neuschnee fallen. Die Schneefallgrenze sinkt nördlich der Alpen auf 500 bis 800 Meter.

pd/spe

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