URI: Einsprache gegen Sanierung der Schöllenen

Im April war der Start für die Sanierung der Schöllenenstrasse geplant. Doch daraus wird vorläufig nichts: Der Ball liegt noch beim Bundesverwaltungsgericht.

Bruno Arnold
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Die Sanierung der Schöllenen – hier die Tanzenbein- galerie – ist vorderhand auf Eis gelegt. (Bild Urs Hanhart)

Die Sanierung der Schöllenen – hier die Tanzenbein- galerie – ist vorderhand auf Eis gelegt. (Bild Urs Hanhart)

Beim Bundesverwaltungsgericht ist eine Beschwerde gegen die vom Bundesamt für Strassen (Astra) vorgenommene Arbeitsvergabe für das Los Schöllenen–Andermatt hängig. Astra-Sprecherin Esther Widmer bestätigte auf Anfrage entsprechende Recherchen unserer Zeitung. Im November hat die Arge Scalina (c/oTecton Spezialbau AG, Emmenbrücke) den Zuschlag erhalten. Dieser Arge gehört auch eine Urner Bauunternehmung an. Die Offerte der Arge Scalina belief sich auf 35,134 Millionen Franken.

Das Gerichtsurteil abwarten

Wann respektive ob die Bauarbeiten in diesem Jahr überhaupt noch aufgenommen werden, konnte Widmer nicht sagen: «Entscheidend ist, wie lange das Bundesverwaltungsgericht für die Bearbeitung der Einsprache benötigt.» Und auch auf die Frage, ob die Arbeiten für das Baulos SA unter Umständen neu ausgeschrieben werden müssen, konnte die Astra-Sprecherin gestern keine schlüssige Antwort geben: «Das hängt ganz vom Inhalt des Urteils ab.»