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URI: Elektrizitätswerk Altdorf macht 3,1 Millionen Gewinn

Die Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA) hat im vergangenen Geschäftsjahr leicht mehr Strom produziert als im Vorjahr. Der Gewinn beträgt 3,1 Millionen Franken. Demnächst starten zwei Grossprojekte.
Die Bauarbeiten beim Kraftwerk Bristen sind gestartet. (Bild: PD)

Die Bauarbeiten beim Kraftwerk Bristen sind gestartet. (Bild: PD)

Die Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA) hat im Geschäftsjahr 2014/15 insgesamt 248,9 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Damit ist die Strom-Eigenproduktion im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen; ebenfalls leicht gestiegen ist der Stromabsatz, wie das EWA mitteilt.

Das EWA musste aufgrund externer Effekte eine Wertberichtigung in der Höhe von 12,7 Millionen Franken auf die eigenen Kraftwerke vornehmen. Dank umsichtigem Wirtschaften und einer breit abgestützten Strategie kann das EWA wiederum einen Jahresgewinn von 3,1 Millionen Franken ausweisen. Negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit hatten die anhaltend tiefen Preise für Strom auf dem europäischen Markt und der Währungseffekt Euro / Schweizer Franken.

Die Gesamtleistung des Unternehmens beläuft sich auf 80,2 Millionen Franken (-2,6 Millionen) und der Jahresgewinn resultiert bei 3,1 Millionen Franken (-0,5 Millionen). Dass das EWA trotz der grossen Abschreibungen wiederum einen Gewinn verbucht, liegt an einer bereits vor Jahren aufgegleisten Strategie.

Urner wählen ökologischen Strom

Beim Verkauf von Stromprodukten seien die URstrom-Produktelinie sehr erfolgreich: «Es ist erfreulich, dass immer mehr Urnerinnen und Urner unsere ökologische URstrom-Produkte bestellen», freut sich Jörg Wild, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Das EWA habe trotz des turbulenten Strommarkts insgesamt nur wenige Grosskunden verloren. Auch wenn das derzeitige Marktumfeld schwierig ist, glaubt EWA nach wie vor an die Zukunft der Stromerzeugung mittels Wasserkraft.

44 Millionen Franken in Grossprojekte

Das EWA wird nun wie geplant zwei Bauprojekte für Wasserkraftwerke realisieren: Zum einen erfolgte der Spatenstich für den Neubau des Kraftwerk Bristen, das den Chärstelenbach im Maderanertal für die Stromproduktion nutzen wird. Zum andern startet demnächst die mit einem umfassenden Ausbau verbundene Erneuerung des Kraftwerk Gurtnellen. Das Investitionsvolumen für beide Werke beträgt 44 Millionen Franken. Über 75 Prozent des Auftragsvolumens wird von Urner Firmen geleistet.

pd/rem

Elekrospezialisten des EWA arbeiten auch für grosse Infrastrukturbauten wie hier in einem Tunnel auf der Axenstrasse. (Bild: PD)

Elekrospezialisten des EWA arbeiten auch für grosse Infrastrukturbauten wie hier in einem Tunnel auf der Axenstrasse. (Bild: PD)

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