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URI: Falsche Polizisten: Telefonbetrüger sind nun auch in Uri aktiv

Falsche Polizisten haben versucht, mehrere Personen im Kanton Uri per Telefon um Geld und Wertsachen zu betrügen. Die Polizei rät zur Vorsicht bei Anrufen von Unbekannten.
Mit analoger Telefonie ist bald niemand mehr zu erreichen. (Symbolbild Archiv Luzerner Zeitung / Luzern, 18.02.2003)

Mit analoger Telefonie ist bald niemand mehr zu erreichen. (Symbolbild Archiv Luzerner Zeitung / Luzern, 18.02.2003)

Im Kanton Uri kam es am Wochenende zu telefonischen Betrugsversuchen falscher Kantonspolizisten. Mehrere Betroffene haben sich bei der Kantonspolizei Uri gemeldet, wie diese am Dienstag mitteilt.

Auf den Telefongeräten der Angerufenen erschien dabei jeweils die Nummer 041 117 – eine technische Manipulation der Betrüger. Die Anrufer hätten bei ihren Betrugsversuchen Hochdeutsch oder gebrochenes Deutsch gesprochen.

In den Telefonaten versuchten die Betrüger, ihre potenziellen Opfer mit Behauptungen zu verunsichern, wonach es zu Straftaten gekommen sein soll. In einem nächsten Schritt forderten die Anrufer die Personen am anderen Ende der Leitung auf, Zahlungen zu veranlassen oder Kontoinformationen und Passwörter herauszugeben. Dabei blieben die Täter bislang erfolglos.

Die Urner Kantonspolizei rät zur Vorsicht und hält fest, dass echte Polizisten im Kanton Uri nie von der Nummer 117 aus anrufen und ausschliesslich Schweizerdeutsch sprechen würden. Zudem empfiehlt sie, nach dem Erhalt eines Anrufs der Polizei selber bei der Polizei anzurufen, um abzuklären, ob der entsprechende Polizist tatsächlich existiert. Verdächtige Anrufe sollten ohnehin der Polizei gemeldet werden. Wertsachen sollten ausserdem nie fremden Personen überreicht werden.

Seit Herbst letzten Jahres treiben Telefonbetrüger, die sich als falsche Polizisten ausgeben, in der Zentralschweiz wieder vermehrt ihr Unwesen.

Hinweis
Weitere Informationen zu Betrugsversuchen dieser Art finden Sie hier.

pd/lur

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