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URI: Fels gesprengt – Strasse wieder offen

Die Steinschlaggefahr in der Schöllenenschlucht ist gebannt. Seit 15.15 Uhr ist die Strasse von Göschenen nach Andermatt wieder offen.
In der Schöllenen, vor dem Portal des Tunnels Urnerloch, haben in der Nacht auf Freitag Felsabtragungsarbeiten stattgefunden. (Bild: PD/Astra)

In der Schöllenen, vor dem Portal des Tunnels Urnerloch, haben in der Nacht auf Freitag Felsabtragungsarbeiten stattgefunden. (Bild: PD/Astra)

In der Schöllenen, vor dem Portal des Tunnels Urnerloch, haben in der Nacht auf Freitag Felsabtragungsarbeiten stattgefunden. (Bild: PD/Astra)

In der Schöllenen, vor dem Portal des Tunnels Urnerloch, haben in der Nacht auf Freitag Felsabtragungsarbeiten stattgefunden. (Bild: PD/Astra)

Um 15.15 Uhr hat das Bundesamt für Strassen (Astra) die Strasse zwischen Göschenen und Andermatt für den Verkehr freigegeben. Die in der Nacht von Geologen entdeckten instabilen Felsmassen vor dem Portal des Tunnels Urnerloch bei Andermatt sind am Freitagmittag weggesprengt worden. Weitere Untersuchungen sind nicht geplant. Die Stelle sei nun sauber, so Astra-Sprecherin Esther Widmer auf Anfrage.

Die Strasse war kurz nach 2 Uhr aus Sicherheitsgründen vorsorglich gesperrt worden. Die Strasse durch die Schöllenen wird seit April saniert und führt provisorisch streckenweise über das Bahntrassee.

Bei den Instandsetzungsarbeiten in der Schöllenen in der Nacht auf Freitag haben Felsabtragungsarbeiten stattgefunden. Mitarbeiter entdeckten eher zufällig eine stark zerklüftete Partie, die auf Anraten der Geologen genauer untersucht wurde. Steine seien aber keine heruntergefallen.

Die Schöllenen musste wegen erhöhter Steinschlaggefahr gesperrt werden. (Bild: PD/Astra)

Die Schöllenen musste wegen erhöhter Steinschlaggefahr gesperrt werden. (Bild: PD/Astra)

Um herauszufinden, ob der Fels stabil ist, führten die Geologen mehrere kleine Sprengungen durch, die Letzte am Freitagnachmittag kurz vor 15 Uhr. Die Geologen gingen davon aus, dass rund 100 Kubikmeter Fels instabil sein könnten.

Der Strassenunterbruch führte dazu, dass auch die Bahnersatzbusse nicht eingesetzt werden konnten, wie die Matterhorn-Gotthard-Bahn mitteilte. Wegen den Sanierungsarbeiten verkehren zwischen Göschenen und Andermatt bis auf weiteres keine Züge. Reisende müssen auf Busse umsteigen.

Die Autozüge an der Furka zwischen Oberwald und Realp verkehrten fahrplanmässig. Die Autoverladestation Realp war gut 13 Stunden über Göschenen nicht erreichbar.

Für den Autoverkehr war die Strasse über den Oberalp offen. Zugreisenden nach Andermatt wurde empfohlen, über das Wallis oder Graubünden nach Andermatt zu reisen.

zim/sda/rem

Sprengung der instabilen Felsmassen vor dem Portal des Tunnels Urnerloch bei Andermatt. (Bild: PD / Astra)

Sprengung der instabilen Felsmassen vor dem Portal des Tunnels Urnerloch bei Andermatt. (Bild: PD / Astra)

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