URI: Für die Zaku macht sich Zusammenarbeit bezahlt

Bereits im Januar will die Zaku ihre Abfälle in der neuen Verbrennungsanlage Renergia beseitigen, was sich positiv aufs Budget 2015 auswirkt.

Anian Heierli
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Die Anlage in Perlen soll jährlich 200 000 Tonnen Abfall verarbeiten. (Bild: PD)

Die Anlage in Perlen soll jährlich 200 000 Tonnen Abfall verarbeiten. (Bild: PD)

Am 5. Januar 2015 nimmt die Renergia Zentralschweiz AG in Perlen den Betrieb der regulären Kehrichtannahme auf. Dann will auch die Zaku, Zentrale Organisation für Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri, ihre brennbaren Abfälle nach Perlen und nicht mehr wie bisher nach Horgen liefern.

Das budgetierte Unternehmensergebnis 2015 der Zaku zeigt ein Plus von 284 800 Franken. Mit Gewinn rechnet die Zaku vor allem im Bereich Deponie. Konkret geht das Unternehmen von einem Deponieertrag von 2,98 Millionen Franken aus sowie von einem Schrottertrag von 300 000 Franken. Zudem sind für 2015 2,2 Millionen Franken Einnahmen aus den Gebührenerträgen für Siedlungsabfälle budgetiert, 365 000 Franken für den Erlös aus Wertstoffen sowie 90 000 Franken Gebührenertrag bei Sammelstellen. In der Abfallbewirtschaftung rechnet die Zaku wegen der neuen Zusammenarbeit mit der Renergia mit Einsparungen von 170 00 Franken gegenüber dem Budget 2014. Dieses kleinere Defizit ergibt sich vorwiegend aus den abnehmenden Kosten beim Transport zur Renergia von 100 000 Franken und durch den Minderaufwand von 90 000 Franken bei der Kehrichtverbrennung.