URI: Fürs Luchs-Monitoring sind neue Fotofallen aufgestellt

Derzeit läuft ein 60-tägiges Fotofallen-Monitoring, um Daten über die Verbreitung und die Anzahl Luchse zu erhalten. Im Kanton Uri werden dazu 34 Fotofallen aufgestellt.

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Ein Luchs tappt 2015 in eine Fotofalle des Kantons Luzern. (Bild: PD)

Ein Luchs tappt 2015 in eine Fotofalle des Kantons Luzern. (Bild: PD)

Derzeit läuft in den Kantonen Uri, Ob- und Nidwalden und Bern ein Luchs-Monitoring. Dieses soll Daten über die Luchsdichte, die Verbreitung und die Anzahl Luchse liefern. Während 60 Tagen sind in einem Referenzgebiet Fotofallen nach einem vorgegebenen Raster montiert. Tappen Luchse in die Fotofalle, so lassen sich diese anhand ihrer individuellen Fellzeichnung identifizieren und unterscheiden. Anhand der Anzahl Fänge und statistischer Daten wird dann die Populationsgrösse der Luchse eingeschätzt. Das Projekt wird unter der wissenschaftlichen Leitung der KORA (Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement) durchgeführt.

Im Kanton Uri stellen Jäger, Mitglieder von Naturschutzorganisationen und der Wildhut unter der Federführung der Jagdverwaltung insgesamt 34 Fotofallen auf. Diese decken gemäss der Mitteilung des Amtes für Forst und Jagd des Kantons Uri einen Grossteil der Kantonsfläche ab. Einmal pro Woche werden die Fotofallen kontrolliert.

Das Monitoring dauert noch bis am 6. Februar 2017. Resultate über die Anzahl Luchse und die Luchsdichte in den jeweiligen Kantonsgebieten erwarten die Behörden im Frühsommer 2017.

pd/spe