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URI: Geschäft mit Christbäumen läuft rund

Momentan verkaufen die Bürgergemeinden fleissig ihre Christbäume. Trotzdem gibt es immer mal wieder Freveleien. Doch bislang ist das Problem nicht gravierend.
Anian Heierli
Jetzt, kurz vor Weihnachten, ist die beste Zeit einen schönen Christbaum zu ergattern. (Bild Urs Hanhart)

Jetzt, kurz vor Weihnachten, ist die beste Zeit einen schönen Christbaum zu ergattern. (Bild Urs Hanhart)

Der Christbaumverkauf der Urner Korporationsbürgergemeinden läuft rund. Zurzeit sind nur noch vereinzelt Tannen vorhanden. Selbst die starke Konkurrenz der Grossverteiler bremst das Geschäft nicht. Seit Jahren können die lokalen Forstbetriebe auf eine treue Stammkundschaft zählen.

Viele Bäume sind importiert

Wer nun aber denkt, er kaufe beim örtlichen Forstbetrieb Tannen aus dem Urner Wald, liegt fast immer falsch. Denn selbst die Bürgergemeinden beziehen ihre Bäume meist aus anderen Gegenden in der Schweiz – mancherorts sind es bis zu 90 Prozent. «Wir können nicht auf einen Schlag hundert frische Tannen in unserem Schutzwald fällen», begründet Beat Herger, Revierförster aus Unterschächen. «Das würde die Natur zu stark belasten.» Zudem sind die traditionellen Rotfichten, die den Wald in der Alpenregion dominieren, als Christbäume wenig beliebt. «Ein Grossteil der Kunden möchte an Weihnachten eine Weiss-, Blau- oder Nordmanntanne in die Stube stellen», so Herger.

Zu beachten ist allerdings: Christbäume dürfen nicht eigenhändig im Wald gefällt werden. Trotzdem kommt es vor, gerade im Schächental. «Es gibt Frevler», räumt Revierförster Beat Herger ein. In manchen Familien sei es Tradition, den Baum zusammen mit den Kindern selber zu holen, und ihn auf dem Schlitten nach Hause zu ziehen. Anzeigen hat Herger aber noch keine gemacht. Bis jetzt hätten Verwarnungen völlig ausgereicht. «Es kommt sogar vor, dass mich Personen fragen, wo schöne Tannen wachsen», sagt Herger lachend. Deshalb sei es wichtig, offiziell Tannen anzubieten. Sonst könnte das Freveln zum Problem werden.

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