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URI: Göscheneralp: Fels donnert auf Strasse

Ein Felssturz hat am Sonntagabend die Strasse zwischen Göschenen und der Göscheneralp blockiert. Dass niemand zu Schaden kam, hat auch mit Glück zu tun.
Matthias Stadler
Glück im Unglück: Beim Felssturz zwischen Göschenen und der Göscheneralp gab es keine Verletzten. (Bild: Christian Näf (Göschenen, 9. April 2017))

Glück im Unglück: Beim Felssturz zwischen Göschenen und der Göscheneralp gab es keine Verletzten. (Bild: Christian Näf (Göschenen, 9. April 2017))

Matthias Stadler

matthias.stadler@urnerzeitung.ch

An Felsstürze ist man sich im Kanton Uri gewohnt. Immer wieder donnert loses Gestein ins Tal. Kürzlich verschüttete bekanntermassen ein Erdrutsch die Verbindungsstrasse nach Bristen.

Am vergangenen Sonntagabend, kurz nach 18 Uhr, kam es auf der Strasse zwischen Göschenen und der Göscheneralp erneut zu einem Abbruch. Dieses Mal löste sich auf der Höhe der «hohen Wand» etwa ein Kubikmeter Gestein, wie Christian Näf, Betreiber des Geissenparadieses Göscheneralptal, gegenüber unserer Zeitung sagt. Er spricht von einem riesigen Glück, dass niemand verletzt wurde, denn an diesem Tag seien viele Leute unterwegs gewesen. «Diese Stelle ist unberechenbar», erklärt er.

Abschnitt nach rund zwei Stunden wieder frei

Christian Näf war an diesem Tag mehrere Male auf der Strasse unterwegs. Als er den Abbruch bemerkte, wartete er denn auch nicht lange auf Hilfe. Er legte spontan selber Hand an bei der Räumung und fuhr mit einem Landwirtschaftsfahrzeug auf. Nach etwas mehr als zwei Stunden war die Stelle wieder frei. Auf Facebook lud er danach Fotos des Sturzes und der Räumung hoch. Er beschreibt darin die Situation wie folgt: «Die Natur zeigt uns immer wieder ihre Kraft.»

Strasse im Winter geschlossen

Bei der Kantonspolizei Uri wusste man gestern auf Anfrage nichts von dem Vorfall. Die Göschener-alpstrasse gehört dem Kraftwerk Göschenen. Sie wird jeweils im Herbst an die Gemeinde übergeben. Diese entscheidet dann, ob und wann sie im Winter geschlossen wird. Momentan ist die Bergstrasse noch geschlossen, nur Personen mit einem Schlüssel, etwa Anwohner, dürfen sie befahren. Im Frühling wird die Strasse dann jeweils an das Kraftwerk zurückgegeben und für die Öffentlichkeit geöffnet. Das heisst, wenn etwa Mountainbiker oder Wanderer momentan die Strasse benutzen, tun sie dies auf eigene Verantwortung. Denn es kommt hin und wieder zu Steinabbrüchen.

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