URI: Heimarbeit: Jetzt ergreifen Private die Initiative

Ende Jahr ist bei Heimarbeit Uri definitiv Schluss. Verschiedene Aufträge werden jedoch weiter geführt.

Markus Zwyssig
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Die Heimarbeit Uri wird per Ende 2014 aufgehoben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Die Heimarbeit Uri wird per Ende 2014 aufgehoben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Die Heimarbeit hat in Uri einen schweren Stand. Wirtschaftliche Überlegungen zwingen den Regierungsrat dazu, diese auf Ende Jahr zu schliessen. Trotzdem soll es nun auf privater Basis weiter gehen. Eine Mitarbeiterin der Heimarbeit Uri hat sich bereit erklärt, sechs Mitarbeitende des Textilateliers Uri und zwei Heimarbeiterinnen zu übernehmen. Diese sollen Kundenaufträge der Heimarbeit Uri ausführen. Die Mitarbeiterin will die Arbeit per 1. Januar 2015 in Eigenverantwortung weiterzuführen. Das schreibt die Regierung auf eine Interpellation von Bernhard Walker (CVP, Isenthal).

Weil die Aufträge der Armee in den vergangenen Jahren rückläufig waren, hat Heimarbeit Uri sich sehr um die Akquisition neuer Aufträge bemüht. Dies brachte jedoch nicht den angestrebten Erfolg. Hauptgründe dafür sind der Preisdruck, die Neuausrichtung der Auftragsabwicklung innerhalb der Logistikbasis der Armee und die Tatsache, dass vermehrt grosse Aufträge in Billig-Lohnländer vergeben werden.