Uri stützt neues Steuergesetz

Mit 78,8 Prozent sagen die Urner Ja zur Änderung der Quellenbesteuerung. Der Vollzug geht von den Gemeinden zum Kanton über.

Florian Arnold
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Die Urner haben einer Anpassung des kantonalen Steuerrechts deutlich zugestimmt, dies bei einer Stimmbeteiligung von 54,4 Prozent. Damit übernimmt der Kanton die Anpassungen auf Bundesebene in Sachen Quellenbesteuerung. Deren Ziel war es, quellenbesteuerte und ordentlich besteuerte Personen gleich zu behandeln. Der Kanton Uri war dazu verpflichtet, die Anpassungen zu übernehmen. Gleichzeitig wurde aber nun eine weitere Änderung vorgenommen. Neu wird der Vollzug der Quellenbesteuerung beim Amt für Steuern zentralisiert.

Die entsprechenden personellen Ressourcen werden von den Gemeinden zum Kanton verschoben. Auf diese Weise gibt es nun für Arbeitgebende einen «Single Point of Contact». Der zusätzliche Personalbedarf beim Kanton soll nach Möglichkeit durch frei werdendes Personal der Einwohnergemeinden besetzt werden. Die Gemeinden tragen einen angemessenen Anteil der finanziellen Mehrbelastung beim Kanton mit - so will es das Reglement. Die Vorlage war bei den Gemeinden überwiegend unbestritten. Auch der Landrat sagte ohne Gegenstimme Ja.