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URI: Hierhin gehts ins Sommerlager

Über 450 Urner Kinder und Jugendliche gehen dieses Jahr mit ihren Leitern in ein Sommer­lager. Allerdings gibt es immer weniger Lagerplätze zu mieten.
Florian Arnold
Die Leiter der Pfadi Altdorf waren vergangenes Jahr in Altishofen – dieses Jahr gehts nach Maienfeld. (Bild Pius Amrein)

Die Leiter der Pfadi Altdorf waren vergangenes Jahr in Altishofen – dieses Jahr gehts nach Maienfeld. (Bild Pius Amrein)

Florian Arnold

Der Sommer rückt näher und damit die Lager der Jugendorganisationen. «Dieses Jahr haben wir so viele Teilnehmer wie schon lange nicht mehr», schwärmt Tobias Baumann von der Pfadi Scouting Seedorf. Einen Lagerplatz zu finden, habe sich aber als schwierig herausgestellt. «Auch ist es nicht immer einfach, Leute für die Küche aufzubieten.»

«Glück gehabt»

Gerade für grössere Lager stellt die Suche nach einem Lagerplatz immer mehr eine Herausforderung dar, wie etwa für die Pfadi Krönten Erstfeld, welche das grösste Pfadi-Lager des Kantons durchführt. «Immer weniger Landbesitzer stellen ihren Boden zur Verfügung. Dieses Jahr aber hatten wir Glück», sagt Matthias Furger. «Wir sind jeweils recht erfinderisch bei den Lagerbauten», sagt der Lagerleiter. «Während des Vorlagers erfahren wir immer grosse Hilfsbereitschaft aus unserem Freundeskreis und von ehemaligen Leiterinnen und Leitern. Das ermöglicht uns, recht aufwendige Bauten zu bewerkstelligen.» Dazu zählt ein spezielles Aufenthaltszelt. «Wir arbeiten eng mit Kirche und Gemeinde und anderen Privatpersonen aus dem Dorf zusammen, was jeweils hervorragend funktioniert.»

«Grosses Leiterteam»

Die grösste Teilnehmerzahl verzeichnet der Blauring Altdorf. Nach dem Motto «Notruf im All» werden 53 Mädchen und 27 Leiterinnen nach Sonlerto im Tessin reisen. Die zweite Mädchenorganisation des Urner Hauptorts, die Meitlipfadi Stauffacherinnen Altdorf, ist mit 30 Kindern und 13 Leiterinnen etwas kleiner. «Für uns war es dieses Jahr nicht schwierig Leiterinnen zu finden», sagt Andrea Arnold. «Wir sind momentan ein recht grosses Leiterteam. Wir haben aber zurzeit auch recht viele Kinder, die immer wieder gerne mit uns ins Lager kommen – wobei es natürlich jedes Mal auch neue Gesichter zu sehen gibt.» Anders sieht es beim Blauring Schattdorf aus. «Für uns ist es immer relativ schwierig ein Lager aufzuziehen, da wir so wenige Leiterinnen sind», sagt Andrea Schuler. «Mit der Anzahl Kinder sind wir aber sehr zu frieden.»

Ein wenig Zukunftssorgen hat der Blauring Bürglen: «Leiter zu gewinnen ist jeweils nicht schwer», sagt Brigitte Bunschi. «Kinder fürs Lager zu begeistern wird aber zunehmend schwieriger, da viele jeweils andere Lager besuchen.» Dazu zählen etwa das Sportlager in Tenero. Seit einigen Jahren arbeiten der Blauring und die Pfadi Wilhelm Tell Bürglen deshalb zusammen – und organisieren ein gemeinsames Lager.

Das kommt für die Jungwacht Attinghausen vorderhand nicht in Frage. «Wir haben das Glück von einem grossen Leiterteam zu profitieren», sagt Jungwachtleiterin Claudia Gisler. «Auch die Teilnehmerzahl ist im Vergleich zu den Vorjahren wieder gestiegen.»

Anlässe neben Lager ziehen

Auf Konstanz kann die Jungwacht Altdorf zählen. «Bei uns funktioniert es mit den Anmeldungen glücklicherweise seit einigen Jahren sehr gut», sagt Scharleiter Fabian Massa. «Wir konnten in den vergangenen Lagern mit konstant 40 Teilnehmern rechnen, ohne auf andere Organisationen angewiesen zu sein.» Man sei bemüht, auch während des Scharjahres coole Anlässe zu organisieren und durchzuführen. Daneben könne man auch auf ein grosses Netz an Ehemaligen, Eltern, dem Präses und Freunden der Jungwacht Altdorf zählen. «Deshalb läuft es so gut», sagt Massa.

Neben den breit abgestützten Organisationen Pfadi, Blauring und Jungwacht führen auch kleinere Vereine Sommerlager durch. So auch die Gruppe Zigani Fiora Flüelen. «Unser Verein ist kein Mitglied bei J+S und daher stark auf eigene Einnahmequellen angewiesen», erklärt Selina Wipfli. «Unsere Haupteinnahmen verzeichnen wir an der Flüeler Chilbi, wo wir mit einem Fest- und Barzelt vertreten sind.» Ein kurzes Lager von drei Tagen führt die Jungschar Brennpunkt durch. Sie stellt die Zelte an der Isleten.

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